Caiuby

Das jüngste Beispiel ist der Augsburger Caiuby. Der ließ seinen kriselnden Klub mehr als drei Wochen warten: ein inoffizieller Rekord fürs Zuspätkommen. Der FC Augsburg schlitterte in dieser Zeit immer tiefer in den Abstiegskampf. Doch selbst nach seiner Rückkehr ist Caiuby keine Hilfe, denn die Geduld der Klubführung war bereits überstrapaziert. "Grundsätzlich bringen wir Verständnis für private Probleme auf, können aber das Gesamtverhalten von Caiuby nicht nachvollziehen und tolerieren", teilte Sport-Geschäftsführer Stefan Reuter mit und stellte ihn frei. Wie groß die privaten Schwierigkeiten waren, lässt sich schwer sagen, einem Instagram-Foto zufolge hat Caiuby im Urlaub Party gemacht. In Augsburg herrscht nun weiter miese Laune, ein ausgewiesener Spaßvogel wie Caiuby (Spitzname: Kai-Uwe) hätte der Mannschaft sicher gutgetan.

Bild: Bongarts/Getty Images 29. Januar 2019, 12:312019-01-29 12:31:04 © SZ.de/tbr/fued