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BVB-Verteidiger Schmelzer:Dortmund-Start mit Luftmatratze

Schmelzer, der privat ebenso wie seine Freundin "großer Hiphop-Fan" sei sowie "eine große Leidenschaft für Horrorfilme" habe, fühlt sich bei seinem Verein pudelwohl. Er träumt von großen Erfolgen mit seinem aktuellen Arbeitgeber, mit dem er aktuell in "Gesprächen" bezüglich seines Vertrages stecke. "Ich kann mir nichts Besseres vorstellen, als das, was wir hier haben. Die Erfolge, die wir jetzt auch in der Champions League haben, wie jetzt in Madrid, die zeigen jedem Spieler bei uns ja, dass wir hier etwas ganz Großes schaffen können, wenn wir zusammen bleiben."

Der Außenverteidiger mit dem Spitznamen "Schmelle" ("Mir gefiel in den Jugendmannschaften in Magdeburg nicht, dass wir Spieler da immer beim Nachnamen gerufen wurden. Deshalb habe ich dann das "Schmelle" eingeführt.") ist beim BVB nach einer Ehrenrunde in der zweiten Dortmunder Mannschaft endgültig angekommen.

Dank Jürgen Klopp schaffte der neunmalige Nationalspieler den Durchbruch. Klopp berief den Magdeburger 2008 quasi über Nacht in den BVB-Profi-Kader. "Ich hab' schnell meine Siebensachen gepackt, bin nach Dortmund gefahren und hab' auf einer Luftmatratze in meiner leer stehenden Wohnung übernachtet, die ich gerade gemietet hatte, weil ich ja aus dem BVB-Jugendhaus nun ausziehen musste", sagt der Spätstarter zu seinem unverhofften Debüt.

Spätestens seitdem ist Schmelzer, der angibt, "schon als Kind BVB-Fan" gewesen zu sein, ein noch größerer Anhänger des Vereins. Der deutsche Meister von 2011 und 2012 schaut selbstbewusst zurück. "Wir können stolz sein, dass selbst der größte Verein in Deutschland, also Bayern München, unseren Stil jetzt ein wenig kopiert." Dass sich der BVB aktuell schwer tue, ergäbe sich aus der stärker gewordenen Konkurrenz: "Klar ist es schwer, gegen deine eigene Kopie zu spielen."

Das ausführliche Interview lesen Sie in der Samstagausgabe der Süddeutschen Zeitung oder auf Ihrem iPad.

© SZ vom 10.11.2012/min/fred
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