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BVB-Pleite in London:Immobile: Mamma mia, das wird heute nichts

Festmachen lässt sich die Dortmunder Schwächephase an den Formkrisen vieler Spieler: Hinten mühte sich Marcel Schmelzer nach langer Pause um die richtige Balance, während sein Kollege Ginter mit der Wucht der Gegner bisweilen überfordert wirkte. Im Zentrum leistete sich selbst der sonst unerschütterliche Sven Bender einige Wackler und vorne trieb sich mit Ciro Immobile ein Stürmer herum, der schon nach zehn Spielminuten mit seiner Körpersprache signalisierte: Mamma mia, das wird heute nichts.

BVB in der Einzelkritik

Braveheart verheddert sich

"Wir müssen jetzt durch diese Phase durch, es hilft nichts", sagte Subotic, der hinten noch einer der Besseren war, "ich befürchte nur, dass die ganzen Probleme nicht mit einem Mal gegessen sind." Bisher hatte sich die Dortmunder Krise mit den Absturz auf Position 16 ja vor allem in der Bundesliga manifestiert - jetzt erlebte der Klub auch auf internationalem Niveau einen Abfall.

Man darf sich um diese Elf getrost Sorgen machen, so fragil kommt sie dieser Tage daher. Oder wie Marcel Schmelzer es ausdrückte: "Es ist an der Zeit, dass wir wieder in die Spur finden. Dafür müssen wir uns alle zusammenreißen." Vielleicht ist das doch noch eine zweite gute Nachricht: Sie wollen es in Dortmund weiter versuchen.


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