Die Geschichte eines 4:4 kann man aus verschiedenen Blickwinkeln nacherzählen. Man kann heroische Charaktere jubeln lassen, die späte Tore erzielt haben. Man kann Trainer beschreiben, die sich freuen, und Trainer, die hadern. Man konnte am Dienstagabend in Turin auch Tausende von Zuschauern finden, die das Stadion bereits verlassen hatten, als ihre Mannschaft in der Nachspielzeit noch zwei Tore erzielte – sie erzählen einem dann eine sehr menschliche Geschichte über fehlenden Glauben in die Fähigkeiten ihres Teams, über den fehlenden Glauben an ein gutes Ende. Was wiederum viel mit Borussia Dortmund zu tun hat, doch dazu später mehr.
Dortmund in der Champions LeagueDie fatale Neigung, sich das Happy End zu verderben
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4:2 geführt und doch in der Nachspielzeit zwei Tore kassiert: Beim BVB zeigen sich in einer irren Partie in Turin Eigenarten der Mannschaft, die Trainer Kovac längst beseitigen sollte. Es bleiben grundsätzliche Fragen.
Von Felix Haselsteiner, Turin

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