Bundesliga:Haaland fehlt Dortmund "mehrere Wochen"

BVB-Stürmer Erling Haaland im Spiel gegen Ajax Amsterdam

Der Hüftbeuger macht Probleme: Erling Haaland kann in nächster Zeit keine Tore für den BVB schießen.

(Foto: dpa)

Der Torjäger des BVB fällt erneut aus. Leipzig-Trainer Jesse Marsch reagiert mit Unverständnis auf die Kritik von Benjamin Henrichs. Im DHB-Pokal stehen die Achtelfinal-Duelle fest.

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Fußball, Bundesliga: Torjäger Erling Haaland wird Borussia Dortmund erneut "mehrere Wochen" fehlen. "Er hat eine Hüftbeugerverletzung, die es nicht möglich macht, dass er spielt", sagte BVB-Trainer Marco Rose vor dem Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Bis zur Rückkehr des norwegischen Ausnahmestürmers werde "ein bisschen Zeit ins Land" gehen.

Beim 0:4 gegen Ajax Amsterdam am Mittwoch in der Champions League hatte Haaland noch über 90 Minuten gespielt. Der Angreifer, der aktuell mit neun Treffern gleichauf mit Robert Lewandowski die Torschützenliste der Bundesliga anführt, reagierte kämpferisch. "Zeit, sich auf die Genesung zu konzentrieren. Ich werde stärker zurückkehren", schrieb er in den sozialen Netzwerken. Der 21-Jährige hatte zuletzt schon drei Pflichtspiele wegen einer schweren Oberschenkelprellung verpasst, war Mitte Oktober aber in die Startelf zurückgekehrt. Derselbe Oberschenkel bereitet nun erneut Probleme. Ob es sich um eine Folgeverletzung handelt, wollte Rose nicht beurteilen: "Ich bin kein Arzt."

Direkt nach der Diagnose habe Haaland enttäuscht reagiert. "Das ist nicht gut für uns und nicht schön für den Jungen. Erling war gestern echt down. Er war happy, dass er wieder zurück war. Nach dem Spiel gegen Mainz hatte er keine Probleme angegeben", sagte Rose, der im Sturm zudem auf Youssoufa Moukoko verzichten muss: "Es wird offensiv jetzt sehr dünn." Nach der Pleite gegen Amsterdam meldeten sich zudem Thomas Meunier (Schlag auf den Fuß) und Nico Schulz (Muskelfaserriss) verletzt ab. "Das ist die Chance für die Jungs hintendran, sich zu zeigen und auf sich aufmerksam zu machen", sagte Rose.

Handball, Pokal: Titelverteidiger TBV Lemgo empfängt die Füchse Berlin, Rekordsieger THW Kiel muss zur TSV Hannover-Burgdorf: Dies ergab die Auslosung des Achtelfinals im DHB-Pokal am Freitag in Köln. Gespielt wird die Runde der letzten 16 voraussichtlich am 14. und 15. Dezember. Insgesamt sind noch 13 Erstligisten und drei Teams aus der 2. Liga im Wettbewerb. Ein Zweitligist wird auf jeden Fall ins Viertelfinale einziehen, denn der VfL Gummersbach trifft auf die HSG Nordhorn-Lingen. Das Final-Four-Turnier der letzten vier Teams um den DHB-Pokal findet am 23./24. April 2022 in Hamburg statt. Außerdem spielt GWD Minden gegen Frisch Auf Göppingen, die Rhein-Neckar Löwen gegen den TVB Stuttgart, HC Erlangen empfängt die HSG Wetzlar, der SC Magdeburg muss zum ASV Hamm-Westfalen, und die MT Melsungen spielt gegen den Bergischen HC.

Fußball, Bundesliga: RB Leipzigs Trainer Jesse Marsch hat auf die Kritik von Nationalspieler Benjamin Henrichs mit wenig Verständnis reagiert. "Ich habe viel mit Benni gesprochen. Er hat viel über Social Media und in den Medien gesprochen. Das ist die Entscheidung eines Spielers, das so zu machen. Ich nehme das nicht persönlich. Mein Ziel mit Social Media ist, immer positiv über andere zu sein", sagte Marsch am Freitag.

Henrichs hatte am Donnerstag im Kicker seine Unzufriedenheit über seine Situation in Leipzig geäußert und in der Vergangenheit immer mal wieder mehrdeutige Postings in den Sozialen Medien veröffentlicht. "Es ist nicht mein Anspruch, in zwei Monaten nur 20 Minuten zu haben. Mit 24 bin ich in einem Alter, in dem ich Woche für Woche spielen will", sagte Henrichs. Auch am Dienstag in der Champions League bei Paris Saint-Germain wurde der Defensivspieler erst in der 83. Minute eingewechselt.

Marsch begründete den Rückstand von Henrichs mit dessen Olympia-Teilnahme. "Ich habe Benni da unterstützt, aber er hat wichtige Zeit mit der Mannschaft verloren und war dann verletzt", sagte der 47-Jährige. Vor etwa drei Wochen habe er ein Gespräch mit Henrichs geführt.

"Ich habe ihm gesagt, ganz ehrlich, ich bin nicht sicher, was deine Qualität ist und wie viel du unserer Mannschaft helfen kannst, weil ich ihn nur im Training kenne", sagte Marsch. "Wahrscheinlich werde ich noch einmal mit Benni reden. Aber die Spieler sind Männer. Sie brauchen keinen Trainer, der ihnen sagt, was sie auf Social Media oder in Interviews sagen sollen. Sie können alles sagen."

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