Sebastian Kehl im Interview:"Wir müssen raus aus diesem Muster"

Lesezeit: 13 min

Sebastian Kehl im Interview: Der künftige Sportdirektor und sein wertvollster Spieler: Sebastian Kehl (rechts) mit BVB-Torjäger Erling Haaland.

Der künftige Sportdirektor und sein wertvollster Spieler: Sebastian Kehl (rechts) mit BVB-Torjäger Erling Haaland.

(Foto: Uwe Kraft/Imago)

Im Sommer wird Sebastian Kehl Sportchef bei Borussia Dortmund. Er erklärt, welche Schwierigkeiten der BVB auf dem Transfermarkt bewältigen muss - und warum er es für unfair hält, am FC Bayern gemessen zu werden.

Interview von Freddie Röckenhaus

SZ: Herr Kehl, wir reden hier nur über Fußball, aber irgendwie erinnert einen Ihre Lage an Robert Habeck. Jemand ganz anderes hat uns die Gas- und Energie-Problematik mit Russland eingebrockt, aber der Vizekanzler muss das nun gerade biegen. Bei Borussia Dortmund sagt Ihr Klubchef Aki Watzke, im Sommer solle im BVB-Kader ein erheblicher Umbruch passieren. Genau dann also, wenn Sie endgültig die Nachfolge von Sportchef Michael Zorc antreten, sollen Sie offenbar erst mal Fehler der Vergangenheit ausbügeln ...

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