MeinungFußballbundesligaWerder Bremen gibt ein fatales Gesamtbild ab

Kommentar von Thomas Hürner

Lesezeit: 2 Min.

Für Werder-Trainer Horst Steffen geht es mittlerweile um seinen Job.
Für Werder-Trainer Horst Steffen geht es mittlerweile um seinen Job. Stuart Franklin/Getty Images

Beim Nordklub wird gerade in kürzester Zeit eingerissen, was über die Jahre aufgebaut wurde. Trainer Horst Steffen trägt daran Mitschuld – aber nicht nur er.

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Ole Werner hat am Dienstagabend einen Satz gesagt, der erbaulich gemeint war, aber nicht überall so aufgefasst werden dürfte. Sein Team, erklärte Werner, sei in „vielen Punkten weiter als vor einem halben Jahr“. Möglich, dass Fußballfans aus Bremen beim Hören dieser Zwischenbilanz aufgeschreckt worden sind. Macht der Gewohnheit. Denn sein Team, das war dreieinhalb Jahre lang der SV Werder gewesen, und auch der Kerninhalt des Satzes dürfte ihnen bestens vertraut vorkommen: Unter dem Trainer Werner waren die Bremer quasi im Halbjahresrhythmus besser geworden. Erstligaaufstieg, Stabilisierung im Oberhaus, dann zweimal knapp am Europapokal vorbeigeschrammt. Alles ging seinen Gang. Und nahezu alle waren zufrieden.

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