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Bundesliga-Vorspiel, 1. Spieltag:Endlich! wieder! Bundesliga!

Wolfsburg, Bayern, Podolski: Warum der erste Spieltag ein Tag der vielen Ausrufezeichen ist - und Fragezeichen kaum vorkommen. Das Bundesliga-Vorspiel.

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Bundesliga, 1. Spieltag

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VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart (Freitag, 20.30 Uhr)

Wolfsburg eröffnet die Saison im eigenen Stadion! Das ist mal was Neues! Und dann gleich solch eine Brisanz zum Auftakt in der beschaulichen Arena zu Wolfsburg! Schließlich trainierte Armin Veh, jetzt Wolfsburg, ja mal die Stuttgarter! Aber nun! Kein Gomez mehr in Stuttgart, dafür Hleb und Pogrebnjak (im Bild)! Und auf der anderen Seite weiterhin Grafite, Dzeko und Misimovic! Toll! Auf jeden Fall sind Spiele mit dem Meister Wolfsburg (eine immer noch ungewöhnliche Wortkombination) zum Saisonstart Veranstaltungen mit Ausrufezeichen. Jedenfalls so lange, bis sich die Frage stellt, ob die Fußstapfen von Felix Magath für Nachfolger Armin Veh nicht doch zu groß sind?

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1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 (Sa., 15.30 Uhr)

Und noch zwei so Ausrufezeichenklubs in einem Ausrufezeichenauftaktspiel! Altmeister gegen Altmeister! Tradition gegen Chaos! Oder umgekehrt. Allerdings ist auf beiden Seiten etwas Ruhe eingekehrt. Felix Magath, der die Nürnberger 1998 selbst in die Bundesliga führte, soll als Trainer von Schalke neue Akzente setzen und Michael Oenning (im Bild) in Nürnberg seine seriöse Arbeit der vergangenen Saison fortführen. Und vielleicht legt Marek Mintal, im vergangenen Jahr mit 16 Toren immerhin Zweitliga-Torschützenkönig, mit dem Aufsteiger ja noch einmal so eine phantomartige Saison hin wie in der Bundesliga-Saison 2004/05 (24 Tore).

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Borussia Dortmund - 1. FC Köln (Sa., 15.30 Uhr)

Ah, die nächste Begegnung für das Ausrufezeichen! Dortmund! Gegen! Köln! Kölns neuer Trainer Zvonimir Soldo gegen Trainerfuchs Jürgen Klopp! Das erste Pflichtspiel von Dortmunds neuem Stürmer Lucas Barrios (im Bild)! Dazu Lukas Podolski!!! Und da kommen auch schon die Fragezeichen. Kickt Poldi so frech wie in seiner ersten Phase als Kölner Lokalheld oder eher so müde wie als bayerischer Exilkölner? Tanzt dieser Welttorjäger Barrios vom chilenischen Club CSD Colo Colo auch deutsche Bundesliga-Abwehrreihen aus? Und was bewegt Maniche in Köln?

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1. FSV Mainz 05 - Bayer Leverkusen (Sa., 15.30 Uhr)

Wie schön, dass Mainz zurück ist in der Bundesliga! Denn der Karnevalsverein setzte schon vor der Saison ein Ausrufezeichen, als er noch vor dem ersten Spieltag Trainer Jörn Andersen entließ und den A-Jugend-Trainer Thomas Tuchel (im Bild) auf den Chefsessel beförderte. Tuchel sagte dem Fachmagazin Kicker, er sei "von Rangnick infiziert", was zwar nach Schweingegrippe klingt, aber natürlich ein großes Lob ist (siehe Hoffenheim gegen Bayern). Gleich zum Auftakt trifft er nun auf einen Routinier der Branche, Jupp Heynckes, um dessen Team es nach Sami Hyypiäs Verpflichtung zuletzt so ruhig wurde, dass sicher ganz Großes zu erwarten ist.

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Werder Bremen - Eintracht Frankfurt (Sa., 15.30 Uhr)

Mit Bremen und Frankfurt treffen zwei Klubs aufeinander, hinter denen ein dickes Fragezeichen steht, wie das in der Fußballersprache heißt. Schließlich schloss Bremen die vergangene Saison nur als Zehnter ab, was eigentlich nur durch die Tatsache übertroffen wurde, dass Wolfsburg Meister ist. Nun ist auch noch Bremens Ausrufezeichensetzer Diego weg, dafür Tim Borowski zurück. Frankfurt wiederum hat in Michael Skibbe einen neuen Trainer, der Caio (im Bild) vom Fehleinkauf zum nächsten Diego formen wird. Sicher? Sicher!

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Hertha BSC - Hannover 96 (Sa., 15.30 Uhr)

Eines der Spiele, für die sich der neutrale Fan bei einer Konferenzschaltung wahrscheinlich nur schwer erwärmen kann. Hannover 96 hat sich zuletzt durch die Pokalniederlage beim Regionalligsten Eintracht Trier als Abstiegskandidat geoutet. Die Berliner wiederum gewannen zuletzt am 15. August 1999 beim 5:2 gegen Rostock ein Heimspiel zum Saisonstart. Generell sollte es im Team von Lucien Favre (im Bild) ohne Pantelic, Simunic und Voronin auf und abseits des Spielfeld wieder etwas ruhiger zugehen, weshalb auch die Berliner Boulevardpresse das Ausrufezeichen nicht mehr so häufig benötigen wird.

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1899 Hoffenheim - Bayern München (Sa., 18.30 Uhr)

Das Spiel des Tages! Ein Duell zweier Systemtrainer! Dabei war die Vorbereitung der beiden Teams gar nicht so turbulent wie das in den Medien manchmal den Anschein hatte. Bayerns Franck Ribéry flirtete ein wenig mit Madrid, scheint nun doch in München zu bleiben, wird aber wie Luca Toni nicht mit nach Hoffenheim reisen. Demba Ba flirtete mit Stuttgart und kickt nun weiterhin für Hoffenheim. Und Ralf Rangnick infizierte Mainz-Trainer Thomas Tuchel (siehe Mainz gegen Leverkusen). Ob Louis van Gaal seine Mannschaft mit seinem eher niederländischen Ansatz von Fußball infiziert, bleibt abzuwarten. Die ersten Symptome waren beim Vorbereitungsturnier gegen Milan und Manchester jedenfalls zu erkennen.

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VfL Bochum - Borussia M'gladbach (So., 15.30 Uhr)

Eigentlich überhaupt kein Spiel für Ausrufezeichen, gäbe es da nicht diese Meldung: Michael Frontzeck hat ein Luxusproblem wegen eines Stürmerüberangebots! Frontzeck ist Trainer von Mönchengladbach, das im vergangenen Jahr mit nur 39 Toren in 34 Spielen knapp am Abstieg vorbeischrammte. Nun hat Frontzeck plötzlich die Wahl zwischen dem Vier-Millionen-Zugang Raul Bobadilla (im Bild), Altmeister Oliver Neuville und dem zuletzt überzeugenden Roberto Colautti. Bochums Trainer Marcel Koller hat eher kein Luxusproblem. Er vertraut mangels starken Zugängen im Wesentlichen auf die gleiche Mannschaft wie in der vergangenen Saison und weiß, dass Gladbach seiner Mannschaft offenbar liegt: Kein einziges der letzten zwölf Duelle gegen Gladbach verlor Bochum.

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SC Freiburg - Hamburger SV (So. 17.30 Uhr)

Während Hamburg in der äußerst wechselhaften Vorbereitung einige Fragezeichen hinterlassen hat, darf die Liga auch auf Freiburgs tatsächliche Spielstärke gespannt sein. Von Trainer Robin Dutts Vorbereitung blieb insbesondere ein Magathscher Treppenlauf. Er möchte zu Beginn der Saison vor allem in der Offensive den Akteuren der Aufstiegsmannschaft vertrauen. Bruno Labbadia wird - zumindest mittelfristig - auf Hamburger Seite hingegen nur schwer um den starken Zé Roberto und 9,5-Millionen-Einkauf Marcus Berg (im Bild)herumkommen. Die Statistik spricht zumindest für Labbadia: Nur drei von 20 Bundesliga-Spielen gegen Freiburg verlor der HSV.

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