Bundesliga-TransfersMillionenbörse Bundesliga: Leroy Sané auf Platz zwei

Der 20-Jährige wechselt nun doch nach England, Manchester City bezahlt knapp 50 Millionen Euro. Nur ein Bundesliga-Spieler kostete bisher mehr. Eine Übersicht der teuersten Transfers.

Von Jonas Beckenkamp

Der FC Schalke 04 kassiert ab: Für Youngster Leroy Sané überweist der englische Spitzenklub Manchester City knapp 50 Millionen Euro an den Revierklub. Ähnlich viel gab erst kürzlich der große Rivale aus Dortmund für zwei Profis aus. Der BVB verpflichtete André Schürrle vom VfL Wolfsburg für 30 Millionen Euro - teuerster Transfer der Klubgeschichte. Zudem kehrte Mario Götze für rund 25 Millionen Euro vom FC Bayern zurück. In der Liste der teuersten Transfers der Bundesliga schaffen es aber weder die beiden Neu-Dortmunder noch Sané an die Spitze. Ganz oben steht immer noch ein Belgier.

Kevin De Bruyne: So einen Riesenbatzen Geld hat in der Bundesliga noch nie jemand bezahlt. Und genau genommen bezahlte ja auch kein deutscher Klub die 74 Millionen Euro für Kevin De Bruyne, sondern Manchester City. Die Engländer holten den damals besten Bundesliga-Spieler im Sommer 2015 aus Wolfsburg. Bei so einer Summe konnte auch der VW-Klub nicht mehr nein sagen - auch, wenn sie den Belgier wirklich gern behalten hätten. Mittlerweile ist De Bruyne übrigens der mit Abstand beste Spieler bei City. Und sein Gehalt dürfte noch ein wenig höher liegen als zu seinen Zeiten in Niedersachsen.

Bild: Getty Images 2. August 2016, 11:262016-08-02 11:26:01 © SZ.de