Der VfB Stuttgart hat auch dank eines fragwürdigen Elfmeterpfiffs den dritten Saisonsieg eingefahren. Beim Aufsteiger 1. FC Köln musste der Pokalsieger einem frühen Rückstand hinterherlaufen, gewann durch den Elfmeter von Ermedin Demirovic (28.) und den späten Siegtreffer von Josha Vagnoman (81.) aber doch mit 2:1 (1:1).
Jakub Kaminski hatte die Kölner vor 50 000 Zuschauern im ausverkauften Müngersdorfer Stadion früh in Führung gebracht (4.), ehe Demirovic nach einem Kontakt im Sechzehner nicht zu Boden ging – und dennoch den Elfmeterpfiff bekam. Stuttgart feierte binnen neun Tagen den dritten Pflichtspielsieg und zog mit neun Punkten in der Tabelle am FC (sieben Punkte) vorbei.
HSV erkämpft Punkt bei Union Berlin
Der 1. FC Union Berlin hat einen Heimsieg gegen Aufsteiger Hamburger SV verpasst. Die Eisernen mussten sich mit einem 0:0 begnügen und verpassten somit den Sprung ins obere Tabellendrittel. Die beste Chance auf ein Tor vergab Andrej Ilic, der mit einem Foulelfmeter an HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes scheiterte (10. Minute). HSV-Profi Fabio Vieira sah spät (90.+8) die rote Karte.
Union-Trainer Steffen Baumgart durfte im Spiel gegen seinen Ex-Klub nicht an der Seitenlinie stehen, nachdem er beim Ligaspiel zuvor in Frankfurt Rot gesehen und für ein Spiel gesperrt worden war. Er saß in einem Container neben dem Gästeblock. Baumgart wurde von seinem Assistenten Sebastian Bönig am Spielfeldrand vertreten.
Im ersten Sonntagsspiel hatten der SC Freiburg und die TSG 1899 Hoffenheim im Baden-Württemberg-Duell Unentschieden gespielt. In einer an Torchancen armen Partie trennten sich die beiden Klubs vor 33 700 Zuschauern im Europa-Park Stadion 1:1 (1:1). Lukas Kübler (3. Minute) hatte die Mannschaft von Trainer Julian Schuster früh in Führung gebracht. Fisnik Asllani (13.) glich mit seinem vierten Saisontreffer aus – danach passierte nur noch wenig.

