BundesligaDortmunds dominanter Auftritt

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Dir Dortmunder bejubeln ihren Torschützen Maximilian Beier (3.v.r.)
Dir Dortmunder bejubeln ihren Torschützen Maximilian Beier (3.v.r.) Bernd Thissen/dpa

Der BVB besiegt Freiburg deutlich und spielt im kommenden Jahr erneut in der Champions League. Der VfB Stuttgart verpasst den Sieg gegen Bremen.

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Borussia Dortmund hat im 1000. Bundesliga-Heimspiel der Klubgeschichte gegen den desolaten SC Freiburg zum elften Mal in Serie die Champions-League-Qualifikation vorzeitig gesichert. Nach zuvor zwei Niederlagen am Stück fertigte der BVB die Breisgauer zum Abschluss des 31. Spieltages ohne Mühe mit 4:0 (3:0) ab. Gleichzeitig war es der 600. Heimsieg in der Bundesliga für die Westfalen.

In den verbleibenden drei Saisonspielen geht es für das Team von Trainer Niko Kovac nun noch darum, die Vizemeisterschaft zu sichern. Nach 31 Spielen haben die Dortmunder fünf Zähler Vorsprung vor RB Leipzig. Freiburg fiel mit weiterhin 43 Punkten hinter Eintracht Frankfurt zurück auf Rang acht.

Zwischen dem Halbfinal-Aus im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart und dem Halbfinal-Hinspiel in der Europa League bei Sporting Braga ließen die Gäste indes auch jeglichen Biss vermissen. Alle drei Treffer vor der Pause durch Maximilian Beier (8. Minute), Serhou Guirassy (14.) und Ramy Bensebaini (36.) resultierten aus heftigen individuellen Abwehrfehlern. Der eingewechselte Fabio Silva (87.) erzielte kurz vor Schluss den Endstand.

Freiburgs Trainer Julian Schuster hatte auf gleich sieben Positionen rotiert. Das hatte es unter seine Ägide bislang noch nie gegeben. Johan Manzambi und Matthias Ginter standen nach dem intensiven Pokal-Fight in Stuttgart gar nicht erst im Kader. Einmal mehr ging der Sportclub so in Dortmund unter. Aus den vergangenen sechs Auswärtsspielen bei den Schwarz-Gelben gelang Freiburg bei 25 Gegentoren nicht ein Punkt. Allzu konsequent nutzte der BVB auch diesmal die teils grotesken Abwehrschnitzer aus.

Stuttgart holt nur einen Punkt gegen Werder

Drei Tage nach dem Einzug ins Finale des DFB-Pokals hat der VfB Stuttgart in der Bundesliga einen empfindlichen Dämpfer hinnehmen müssen. Im engen Kampf um die lukrativen Champions-League-Plätze kam die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß gegen Werder Bremen nicht über ein mageres 1:1 (0:1) hinaus und ist nun vor den entscheidenden Wochen als Vierter nur noch punktgleich mit Verfolger Hoffenheim.

„Das ist am Ende zu wenig. Im Kampf um die Champions League müssen wir gerade zuhause jeden Dreier holen, um alles in der eigenen Hand zu haben“, sagte VfB-Torjäger Ermedin Demirovic: „Auch wenn wir kaputt waren, haben wir uns mehr vorgenommen.“ Bereits am kommenden Samstag kommt es in Hoffenheim zum großen Showdown um die Champions-League-Teilnahme. Danach geht es für den VfB im Endspurt noch gegen Leverkusen und Frankfurt. Demirovic sprach im Sender DAZN von „drei Brettern, zwei davon gegen direkte Konkurrenten“.

Jens Stage brachte Werder am Sonntag in der 18. Minute in Führung. Für den Dänen war es bereits das zehnte Saisontor. Der VfB zeigte nach den kräftezehrenden 120 Pokalminuten beim Sieg gegen Freiburg (2:1 n.V.) jedoch Moral, Demirovic glich in der 61. Minute aus. Den erhofften Sieg verpassten die überlegenen Stuttgarter jedoch. Werder gelang unterdessen ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt. Bei drei noch ausstehenden Spielen beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz sechs Punkte. „Der Punkt ist für uns sehr wichtig“, betonte Stage.

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