Bundesliga Rummenigge bietet Pizarro Job beim FC Bayern an

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern.

(Foto: Lino Mirgeler/dpa)

Der 40-jährige Angreifer könnte eine Botschafter-Rolle beim Rekordmeister einnehmen. Der große NHL-Favorit Tampa Bay scheitert historisch. Und Dennis Schröder verliert auch sein zweites Play-off-Spiel.

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Fußball, FC Bayern: Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, 63, hat Angreifer Claudio Pizarro, 40, von Werder Bremen einen Job beim Rekordmeister angeboten - nach der aktiven Karriere. "Wir haben mit Claudio vereinbart, wenn er wirklich mal seine Karriere beendet, wann auch immer das sein wird, dass er dann nach München zurückkehren und bei uns eine Botschafter-Rolle übernehmen kann", sagte Rummenigge dem Portal Mein Werder: "Meines Wissens nach hat er hier in München immer noch ein Haus und seine Familie hat sich hier immer sehr wohl gefühlt."

Pizarro spielte in seiner Karriere zwei Mal für die Münchner - von 2001 bis 2007 sowie zwischen 2012 und 2015. Am Samstag in der Bundesliga (15.30 Uhr/Sky) sowie vier Tage später im Halbfinale des DFB-Pokals (20.45 Uhr/ARD) will der Peruaner mit Werder seinen Ex-Klub nun zunächst einmal gehörig ärgern. "Wir sind in einer guten Phase, die Mannschaft hat viel Selbstvertrauen und deshalb ist die Möglichkeit da, die Spiele zu gewinnen", sagte Pizarro, der mit den Grün-Weißen in diesem Kalenderjahr noch ungeschlagen ist.

Fußball, VfB Stuttgart: Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar vom VfB Stuttgart ist nach seiner Spuck-Attacke vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit einer harten Strafe belegt worden. Der 22-jährige Argentinier wurde für sechs Spiele gesperrt. Damit kann Ascacibar in dieser Bundesliga-Saison nicht mehr auflaufen.

Am Samstag hatte Ascacibar in der Nachspielzeit der 0:1-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen in die Richtung von Nationalspieler Kai Havertz gespuckt und dafür die Rote Karte gesehen. Der Spieler beziehungsweise der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

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US-Sport, NHL: Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl hat mit den New York Islanders in der nordamerikanischen NHL das Playoff-Viertelfinale erreicht. Die Islanders gewannen Spiel vier der Erstrundenserie gegen die Pittsburgh Penguins 3:1 (2:1, 0:0, 1:0). Kühnhackl verbuchte einen Assist beim Auswärtserfolg der New Yorker. Der 27-jährige Landshuter bereitete das zwischenzeitliche 2:1 durch Brock Nelson (19. Minute) vor. Torhüter Thomas Greiss und Verteidiger Dennis Seidenberg kamen beide nicht zum Einsatz. Mit vier Siegen aus vier Spielen konnten die Islanders die Best-of-Seven-Serie klar für sich entscheiden.

Historisches ereignete sich derweil in der Serie zwischen den an Nummer eins gesetzten Tampa Bay Lightning und den Columbus Blue Jackets. Zum ersten Mal in der Geschichte der Profiliga musste sich das beste Team der Hauptrunde ohne einen einzigen Sieg aus den Playoffs verabschieden. Die Lightning verloren nämlich auch das vierte Spiel der Erstrundenserie bei den Blue Jackets klar 3:7 (1:2, 2:2, 0:3). In der Vorrunde hatte Tampa Bay mit 62 Siegen aus 82 Spielen den Rekord der Detroit Red Wings für die meisten Siege in einer regulären Saison egalisieren können. Für Columbus war es der erste Playoff-Seriengewinn der Teamgeschichte.

Die Los Angeles Kings haben derweil einen neuen Cheftrainer verpflichtet. Wie die Kalifornier mitteilten, hat sich das Team mit Todd McLellan auf einen mehrjährigen Vertrag geeinigt. Der 51-Jährige stand zuletzt bei Ligarivale Edmonton Oilers um Nationalspieler Leon Draisaitl hinter der Bande. Die Kanadier trennten sich nach etwas mehr als drei Spielzeiten im November von McLellan. Ex-Bundestrainer Marco Sturm, der in der abgelaufenen Saison sein Debüt als Assistenztrainer der Kings gab, wird laut US-Medien auch in der kommenden Saison zum Trainerstab in LA gehören.

US-Sport, NBA: Nationalspieler Dennis Schröder steht mit den Oklahoma City Thunder in den Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA mit dem Rücken zur Wand. Der Braunschweiger unterlag mit OKC auch im zweiten Achtelfinalspiel bei den Portland Trail Blazers deutlich mit 94:114, in der Best-of-Seven-Serie steht es 0:2. Schröder erwischte erneut einen schwachen Abend und kam in 20:56 Minuten auf sieben Punkte und einen Rebound. Das Team des 25-Jährigen erarbeitete sich im zweiten Viertel einen 10-Punkte-Vorsprung, verlor daraufhin aber völlig den Faden. Für die Trail Blazers überzeugte abermals das Duo CJ McCollum (33 Punkte) und Damian Lillard (29).

Besonders die vielen Ballverluste taten den Gästen weh. "Die Turnovers sind ein Problem. Wir müssen auf den Ball aufpassen, das gilt auch für mich", sagte Schröder. Die Toronto Raptors glichen mit dem 111:82 gegen Orlando Magic in der Serie auf 1:1 aus, gleiches gelang den Denver Nuggets mit einem 114:105-Erfolg gegen die San Antonio Spurs.

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