bedeckt München -1°

Transfer:Szoboszlai wechselt als 18. Spieler von Salzburg nach Leipzig

RB Salzburg v Atletico Madrid: Group A - UEFA Champions League

Dominik Szoboszlai (li.): Im Anflug auf die Bundesliga

(Foto: Getty Images)

RB Leipzig bekommt das nächste Talent aus Salzburg: Der Ungar Dominik Szoboszlai stößt schon im Januar zum Bundesligisten, die Ablösesumme soll bei 20 Millionen Euro liegen.

Der Transfer des ungarischen Ausnahmetalents Dominik Szoboszlai zum Fußball-Bundesligisten RB Leipzig ist perfekt. Der 20 Jahre alte Offensivspieler unterschrieb am Donnerstag nach einem erfolgreich absolvierten Medizincheck einen Vertrag bis Ende Juni 2025 und ist ab Januar spielberechtigt. Als Ablösesumme sollen etwa 20 Millionen Euro an Red Bull Salzburg fließen, Szoboszlai steigt damit zum teuersten Fußballer Ungarns auf.

"Dominik hat außergewöhnliches Potenzial, kann im Mittelfeld jede Position spielen", sagte Sportdirektor Markus Krösche: "Er bringt durch seine Beidfüßigkeit und seine Stärke bei Distanzschüssen und Standardsituationen extrem viele Fähigkeiten mit, die unser Spiel zusätzlich bereichern werden."

Szoboszlai ist bereits der 18. Profi, der direkt von Salzburg nach Leipzig wechselt. Offiziell mussten die beiden von Red Bull unterstützten Klubs ihre Verflechtungen aufgrund der Uefa-Regularien weitestgehend aufgeben.

Geschäftsführer Oliver Mintzlaff erklärte: "Durch das Transferplus im Sommer und das Erreichen des Achtelfinales in der Champions League haben wir zusätzliche Einnahmen generiert, um einen Transfer dieser Größenordnung auch in dieser finanziell schwierigen Zeit realisieren zu können." Diese sollten "direkt" wieder in die Mannschaft investiert werden.

© SZ.de/sid/dpa/ska
Zur SZ-Startseite
FC Bayern München - VfL Wolfsburg

Robert Lewandowski beim FC Bayern
:Demonstration des wahrscheinlich Weltbesten

Robert Lewandowski liefert gegen Wolfsburg weiteres Highlight-Material für die Wahl zum Weltfußballer - nur Manuel Neuer ist fast noch etwas beeindruckender.

Von Sebastian Fischer

Lesen Sie mehr zum Thema