Früher wäre die Sache ganz einfach gewesen. Früher, also im gesamten 20. Jahrhundert sowie während der ersten Dekade im neuen Jahrtausend, wäre der Ball irgendwie im Tor untergebracht worden. Uwe Seeler hätte zur Not seinen Hinterkopf hingehalten; Horst Hrubesch war nicht ohne Grund als „Kopfballungeheuer“ gefürchtet; auch Kalle Riedle galt als ausgewiesener Rübenspezialist. Rudi Völler traf auf jede erdenkliche Weise, Klaus Allofs am liebsten mit links, Miroslav Klose und Ivan Klasnic erzielten ihre Tore gerne nach aufregenden Co-Produktionen.
Werder gegen HSVIm Norden stürmt’s nicht mehr
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Im Derby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV sind beide Teams dringend auf Tore angewiesen, nur: Wer soll sie schießen?
Von Thomas Hürner, Hamburg
