Bundesliga Nach Abstieg: Schürrle kehrt zum BVB zurück

Abgestiegen mit Fulham: André Schürrle darf bzw. muss zurück zum BVB.

(Foto: Getty Images)

Die Leihe des Stürmers nach Fulham endet vorzeitig. Mario Götze will zurück ins Nationalteam. Der Österreicher Stefan Horngacher wird neuer Skisprung-Bundestrainer.

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BVB, André Schürrle: Der am Dienstag besiegelte Abstieg des FC Fulham aus der Premier League hat Auswirkungen auf die Kaderplanung von Borussia Dortmund. Denn damit kehrt der eigentlich bis 2020 an den englischen Club ausgeliehene André Schürrle in diesem Sommer vorzeitig zum Fußball-Bundesligisten zurück. Der 28 Jahre alte Angreifer ist vertraglich bis 2021 an den BVB gebunden und wäre nur im Falle des Klassenverbleibs in Fulham geblieben. Es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass der Dortmunder Trainer Lucien Favre mit dem Weltmeister von 2014 plant. Deshalb dürften beide Seiten einen Verkauf oder eine neuerliche Ausleihe anstreben.

BVB, Mario Götze: Offensivspieler Mario Götze hofft weiter auf ein Comeback in der Fußball-Nationalmannschaft. "Das Thema Nationalmannschaft ist noch nicht abgehakt. Mein Ziel ist es, wieder für Deutschland zu spielen. Dafür will ich mich mit guten Leistungen empfehlen", sagte der WM-Held von 2014 im Interview mit der Sport-Bild: "Entscheiden muss der Bundestrainer." Bundestrainer Joachim Löw hatte Götze trotz einer zuletzt ansteigender Formkurve nicht für die ersten Länderspiele des Jahres gegen Serbien (1:1) und in den Niederlanden (3:2) nominiert. "Ich habe registriert, dass Mario in den letzten Wochen sehr gut gespielt hat", hatte Löw bei der öffentlichen Nominierung lediglich gesagt. Götze, der am 14. November 2017 sein 63. und bislang letztes Länderspiel bestritten hat, will den Bundestrainer weiter mit guten Leistungen davon überzeugen, ihn zurückzuholen. "Wenn er der Meinung ist, dass ich der Mannschaft wieder helfen kann, werde ich bereit sein", sagte der 26-Jährige: "Für sein Land zu spielen ist für mich immer noch das Größte."

Skispringen, Trainer: Der Österreicher Stefan Horngacher wird ab sofort deutscher Skisprung-Bundestrainer. Dies gab der Deutsche Skiverband (DSV) am Mittwoch im Rahmen der Cheftrainer-Klausur im bayerischen Ruhpolding bekannt. Der 49 Jahre alte Tiroler tritt damit die Nachfolge von Werner Schuster an, der sein Amt nach elf Jahren zum Ende dieses Winters freiwillig abgegeben hat. Zur Vertragsdauer machte der DSV keine Angaben, es wird aber von einem langfristigen Engagement bis zu den Olympischen Spielen 2022 in Peking ausgegangen.

Horngacher, selbst ein ehemaliger Skispringer, war zwischen 2011 und 2016 als Assistent von Schuster tätig, bevor er als Cheftrainer zu den Polen wechselte. In Polen hatte der im Schwarzwald lebende Horngacher zuletzt nur einen Einjahresvertrag unterschrieben - wohl auch, um in diesem Frühjahr für den DSV frei zu sein.

NBA, Westbrook: Russell Westbrook hat in der nordamerikanischen Profiliga NBA Geschichte geschrieben. Beim 119:103 seiner Oklahoma City Thunder gegen die Los Angeles Lakers holte Westbrook 20 Punkte, 20 Rebounds und 21 Assists. Der Spielmacher ist damit nach Legende Wilt Chamberlain erst der zweite Spieler der NBA, dem ein Triple-Double mit mindestens 20 Zählern, 20 Rebounds und 20 Assists gelang.

Nationalspieler Dennis Schröder steuerte 15 Zähler und vier Rebounds bei, für die Lakers erzielte Moritz Wagner in knapp 26 Minuten Einsatzzeit zehn Punkte und acht Rebounds. Oklahoma liegt im Westen mit 45 Siegen und 33 Niederlagen nach wie vor auf dem achten Platz. Somit droht bereits in der ersten Runde das Duell mit Meister Golden State Warriors. Westbrook widmete den Sieg dem kürzlich verstorbenen Rapper Nipsey Hussle. Der wie Westbrook aus Los Angeles stammende Künstler war am Wochenende erschossen worden.

Tennis, Kerber: Tennisspielerin Angelique Kerber hat beim WTA-Turnier im mexikanischen Monterrey das Achtelfinale erreicht. Die an Nummer eins gesetzte Kielerin gewann nach einem engen ersten Satz mit 7:6 (7:4), 6:2 gegen die slowakische Qualifikantin Kristina Kucova und trifft nun wie bereits in Miami auf Karolina Muchova (Tschechien). "Ich habe ein schweres Match erwartet, denn ich habe schon oft gegen sie gespielt", sagte Kerber, die in Monterrey bereits zweimal das Finale erreicht hat. "Ich habe versucht, ein gutes Spiel zu machen, aggressiv aufzutreten", so die 31-Jährige. Auf ihre kommende Gegnerin ist Kerber gut eingestellt: "Wir haben erst vor knapp zwei Wochen gegeneinander gespielt. Wir wissen, was wir voneinander erwarten können."

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