Bundesliga Medien: Arp kommt schon im Sommer zum FC Bayern

Schon im Sommer zu den Bayern? Jann-Fiete Arp.

(Foto: REUTERS)

Der Stürmer des Hamburger SV spielt derzeit recht erfolglos in der zweiten Liga. Dem AC Mailand droht eine harte Strafe durch die Uefa.

Meldungen im Überblick

FC Bayern, Arp: Nachwuchsstürmer Jann-Fiete Arp wird wohl schon im Sommer vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV zum Rekordmeister Bayern München wechseln. Nach Informationen der Sport Bild ist die Entscheidung gefallen, wird aber erst nach der Saison offiziell verkündet. Arp (19) kann selbst bestimmen, ob er im Sommer oder erst 2020 nach München wechselt. Die Ablöse soll bei drei Millionen Euro liegen. U19-Nationalspieler Arp hat in dieser Saison erst 382 Zweitliga-Minuten bestritten und dabei kein Tor erzielt. "Fiete Arp hatte sicher andere Ziele für die laufende Saison", sagte Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic: "Allerdings ist es nicht ungewöhnlich, dass junge Spieler, auch die talentiertesten, sich nicht konstant entwickeln. Fiete wird die richtigen Schlüsse daraus ziehen, er wird noch härter daran arbeiten, die nächsten Entwicklungsschritte zu meistern." Ob Bayern Arp zunächst ausleihen wird, ist offen.

HSV-Investor Klaus-Michael Kühne (81) hatte den Transfer zuletzt massiv kritisiert. "Ich halte es für eine krasse Fehlentscheidung, ein Talent schon wieder an den 'Bayern-Feind' zu verkaufen, der nichts Besseres tun kann, als anderen Bundesliga-Vereinen die besten Spieler und Talente zu Höchstpreisen abzunehmen", sagte Kühne. Laut Kühne führe die Transferstrategie der Bayern zu einer "vollkommenen Verzerrung des Wettbewerbs im deutschen Profifußball". Der HSV, sagte Kühne weiter, sei "wieder einmal zu kurz gesprungen".

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Oliver Kahn wird beim FC Bayern bald eine große Rolle bekommen. Damit gäbe es im Klub eine weitere starke Persönlichkeit - wobei sich Hoeneß und Rummenigge schon jetzt nicht immer einig sind.   Von Christof Kneer und Benedikt Warmbrunn

Uefa, AC Mailand: Dem italienischen Traditionsklub AC Mailand droht eine harte Strafe wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play (FFP). Die Untersuchungskammer der Europäischen Fußball-Union (Uefa) teilte am Mittwoch mit, dass der 18-malige Meister die Anforderungen auch in der Berichtsperiode von 2016 bis 2018 nicht erfüllt habe. Über das Strafmaß entscheidet nun die rechtsprechende Kammer. Da die Rossoneri "Wiederholungstäter" sind, könnte der Ausschluss aus dem Europacup die Folge sein.

Der Klub war bereits im vergangenen Dezember wegen Verstößen gegen das FFP im Zeitraum von 2015 bis 2017 sanktioniert worden. Neben einer Geldbuße in Höhe von zwölf Millionen Euro hatte die Uefa-Finanzkontrollkammer einen Europacup-Ausschluss auf Bewährung ausgesprochen. Gegen diese Strafe hat Mailand allerdings Einspruch eingelegt, der Fall liegt derzeit beim Internationalen Sportgerichtshof Cas.

DFB, Frauen: Zwei kapitale Schnitzer von Torhüterin Almuth Schult haben der neuen Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg fast ihr Länderspiel-Heimdebüt verdorben. Die 28 Jahre alte Wolfsburgerin leistete sich am Dienstag in Paderborn beim 2:2 (0:1) gegen Japan zwei haarsträubende Fehlpässe und verschuldete so die Gegentreffer von Yui Hasegawa (35.) und Kumi Yokoyama (69.). Die erste Pleite nach zuletzt zehn Spielen ohne Niederlage verhinderten vor 4804 Zuschauern in der Benteler-Arena DFB-Spielführerin Alexandra Popp (53.) und Svenja Huth (72.). 59 Tage vor dem Beginn der Weltmeisterschaft in Frankreich (7. Juni bis 7. Juli) offenbarte das 14. Duell mit den Fußballerinnen aus Japan, dass noch viel Arbeit auf die DFB-Auswahl wartet. "Es ist gut, dass es jetzt passiert ist und bei keinem Turnier oder Pflichtspiel", sagte Torhüterin Schult nach dem Spiel im ZDF zu ihren beiden Fehlern. "Dennoch hätten wir dieses Spiel heute gewinnen müssen." Ähnlich äußerte sich Trainerin Voss-Tecklenburg. "Wir haben Charakter gezeigt, wir haben auf das 3:2 gespielt, was auch noch drin war." Das Unentschieden gegen Japan sei aber natürlich nicht der Anspruch der deutschen Mannschaft. "Es war auch so, dass wir in der Spielaufbau-Disziplin nicht das umgesetzt haben was wir uns vorgenommen haben."

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