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Bundesliga:Luka Jovic vor Rückkehr nach Frankfurt

Luka Jovic

Luka Jovic: Bei Real kaum im Einsatz

(Foto: dpa)

Der Stürmer soll von Real Madrid ausgeliehen werden. In der NBA werden weitere Partien abgesagt, Dennis Schröder darf noch spielen und gewinnt.

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Fußball, Transfer: Die Rückkehr von Luka Jovic zum Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt steht offenbar fest. Dies bestätigte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic am Dienstagabend vor dem Zweitrunden-Nachholspiel im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen gegenüber Sky. Der 23-jährige Serbe soll bis zum Saisonende ausgeliehen werden, vorbehaltlich einer medizinischen Untersuchung. Jovic hatte in der Spielzeit 2018/19 zusammen mit Sebastien Haller und Ante Rebic als Teil der furiosen "Büffelherde" für Furore in der Offensive der Eintracht gesorgt. Jovic erzielte in besagter Saison 17 Tore in der Bundesliga. Jovic war im Sommer zum spanischen Rekordmeister Real Madrid gewechselt, sitzt dort aber nur auf der Bank. Sein Vertrag bei den Königlichen läuft noch bis 2025.

NBA, Corona: Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder und Titelverteidiger Los Angeles Lakers haben ihren Siegeszug in der nordamerikanischen Profiliga NBA fortgesetzt. Bei den Houston Rockets kamen die Lakers zu einem ungefährdeten 117:100, es war bereits der neunte Saisonsieg für die Kalifornier. Schröder steuerte 14 Punkte bei, Top-Scorer war Superstar LeBron James mit 26 Zählern. Isaiah Hartenstein dagegen erlebte mit den Denver Nuggets dagegen einen Rückschlag. Die Nuggets verloren bei den Brooklyn Nets 116:122 und kassierten nach zuvor zwei Siegen in Folge wieder eine Niederlage. Der 22-jährige Hartenstein kam auf drei Punkte.

Eine erneute Zwangspause durch die Corona-Pandemie musste derweil Daniel Theis mit den Boston Celtics einlegen. Das Duell mit den Chicago Bulls war wie schon zuvor das Spiel gegen Miami Heat abgesetzt worden. Auch das für Mittwoch geplante Aufeinandertreffen mit den Orlando Magic kann nicht wie geplant stattfinden. Aufgrund von Quarantänemaßnahmen konnte Boston nicht genügend Spieler aufbieten. Ebenfalls betroffen ist das Spiel zwischen den Washington Wizards und Utah Jazz. Durch die neuerlichen Absagen stieg die Zahl der ausgefallenen Spiele in der laufenden Saison auf sechs an.

Die NBA und die Spielervereinigung einigten sich im Zuge der steigenden Fallzahlen auf schärfere Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen. Für mindestens zwei Wochen gelten für Spieler und Betreuer bei Heimspielen strenge Kontaktbeschränkungen, der eigene Haushalt darf nur für notwendige Aktivitäten verlassen werden. Bei Auswärtsspielen dürfen die Beteiligten mit Ausnahme von Team-Aktivitäten das Hotel nicht verlassen. Die Meetings in der Umkleidekabine vor den Spielen sind auf zehn Minuten begrenzt, auf der Bank herrscht Maskenpflicht. Auch die Trainer müssen während der Spiele dauerhaft einen Mund-Nase-Schutz tragen.

Fußball, Bender-Zwillinge: Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Lars Bender sieht seine Spielweise und die seines Bruders Sven vor ihrem Karriereende im Sommer kritisch. "Wir haben totalen Raubbau an unseren Körpern betrieben", sagte der 31-Jährige in einem Interview der "Sport Bild" (Mittwoch). "Früher haben wir nie daran gezweifelt. Doch heute zweifeln wir, ob es immer der beste Weg war, über viele Wehwehchen hinwegzusehen und sich trotz Problemen immer wieder zur Verfügung zu stellen", sagte der Verteidiger. "Nein, es war absolut nicht immer richtig und nicht gesund."

Die Zwillinge hatten im Dezember bekanntgegeben, ihre Karrieren als Fußball-Profis nach dieser Saison zu beenden. Lars Bender spielt seit 2009 in Leverkusen und war seit 2015 fünf Jahre Kapitän der Mannschaft. Sven Bender kam 2017 von Borussia Dortmund. Lars Bender kommt auf 19 Länderspiele, Sven Bender spielte sieben Mal für Deutschland. Beide wurden während ihrer Laufbahn immer wieder von teils schweren Verletzungen geplagt.

Ski alpin, Flachau: Die deutschen Skirennläuferinnen haben die WM-Generalprobe im Slalom verpatzt. Beim Nachtrennen im österreichischen Flachau verfehlte Lena Dürr (Germering) beim Rekordsieg von Mikaela Shiffrin (USA) die angestrebte Platzierung unter den besten Acht. Als einzige von vier deutschen Starterinnen im Finale belegte sie bei anhaltendem Schneefall auf der Hermann-Maier-Piste nur Rang elf.

Shiffrin feierte als "Königin der Nacht" im letzten Slalom vor der WM in Cortina d'Ampezzo (8. bis 21. Februar), die nach einem Beschluss der italienischen Regierung wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer stattfinden muss, ihren 68. Weltcupsieg. Sie überholte damit in der ewigen Bestenliste Marcel Hirscher (Österreich), vor ihr liegen noch Ingemar Stenmark (Schweden/86) und Lindsey Vonn (USA/82).

Zugleich stellte Shiffrin mit ihrem ersten Slalom-Erfolg in diesem Winter vor Katharina Liensberger aus Österreich (+0,19 Sekunden) und Wendy Holdener aus der Schweiz (+0,43) einen Rekord auf: Sie hat nun 44 Slalom-Rennen gewonnen, so viele Siege sind keiner anderen Skirennläuferin in einer einzigen Disziplin gelungen. Häufiger auf Rang eins lag nur Stenmark im Riesenslalom (46), Vonn gewann 43-mal eine Abfahrt.

Für Shiffrin war der Sieg nicht zuletzt die 100. Podestplatzierung beim 183. Weltcup-Start. Diese Marke hatten zuvor nur sieben Alpine erreicht. Die meisten Podestplatzierungen holten Stenmark (155), Hirscher (138) und Vonn (137).

© SZ.de/dpa/sid/bek/chge/tbr
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