bedeckt München 16°
vgwortpixel

Bundesliga:Leverkusen verlängert mit Trainer Bosz

Trainer Bosz verlängert seinen Vertrag in Leverkusen bis 2022

Da hat er gut lachen: Trainer Peter Bosz verlängert seinen Vertrag in Leverkusen.

(Foto: dpa)

Der Klub hält langfristig am Niederländer fest. Die Biathlon-Staffel der Frauen schafft es in Ruhpolding auf Platz vier.

Bundesliga, Bayer Leverkusen: Bayer Leverkusen hat den Vertrag mit Cheftrainer Peter Bosz vorzeitig bis 2022 verlängert. "Peter Bosz ist ein Trainer, dessen Handschrift in jedem Training und in jedem Spiel erkennbar ist", sagte Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler: "Er besitzt die wichtige Fähigkeit, ein Team kontinuierlich weiterzuentwickeln. Peters Spielidee passt zu uns, denn Bayer 04 steht schon seit vielen Jahren für aggressiven und dominanten Tempofußball und für große Spielfreude. Beide Seiten sind froh, dass die Zusammenarbeit über das Saisonende hinaus weitergeht. Diesen einvernehmlichen Wunsch hatten wir uns schon frühzeitig signalisiert. Jetzt war der richtige Zeitpunkt, um Fakten zu schaffen."

Der ehemalige Dortmund-Trainer Bosz führte die Rheinländer in der vergangenen Saison in die Champions League. In der laufenden Spielzeit blieb Bayer allerdings hinter den Erwartungen zurück. Die Hinrunde beendete Leverkusen als Sechster, in der Champions League verpasste der Finalist von 2002 die Qualifikation für das Achtelfinale und stieg in die Europa League ab.

Biathlon, Frauen-Staffel: Die deutschen Biathletinnen haben auch beim Heim-Weltcup in Ruhpolding den ersten Staffel-Podestplatz der Saison klar verpasst. Karolin Horchler, Franziska Preuß, Vanessa Hinz und Denise Herrmann mussten sich am Freitag nach zwei Strafrunden durch Hinz und insgesamt vier Nachladern mit Rang vier zufrieden geben. Damit verfehlte das deutsche Quartett bei der WM-Generalprobe das anvisierte Podium.

Die Deutschen hatten nach 4 x 6 Kilometern 31,7 Sekunden Rückstand auf die siegreichen Norwegerinnen. Die Weltmeisterinnen verwiesen bei ihrem vierten Sieg im vierten Saisonrennen Frankreich und die Schweiz auf die Plätze. Weil die Deutschen auch in den drei Staffelrennen zuvor Strafrunden kassiert hatten, warten sie seit einem Jahr auf einen Staffelerfolg. Beim Weltcup in Ruhpolding geht es am Samstag (14.15 Uhr/ZDF und Eurosport) mit der Männer-Staffel weiter, ehe am Sonntag zum Abschluss die Verfolgungsrennen auf dem Programm stehen.

Rallye Dakar, Saudi-Arabien: Rallye-Legende Carlos Sainz hat die erste Ausgabe der Rallye Dakar in Saudi-Arabien in überlegener Manier gewonnen. Der 57-jährige Spanier lag nach zwölf Etappen und 5096 Wertungskilometern im Mini des deutschen Teams X-raid vor Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah (+6:21 Minuten/Toyota) aus Katar und dem französischen Rekordsieger Stephane Peterhansel (9:58/Mini). Für Sainz, der insgesamt vier Tagessiege feierte, war es der dritte Triumph nach 2010 und 2018.

Al-Attiyah holte auf dem letzten Teilstück von Haradh nach Al-Quiddia mit 374 Wertungskilometern seinen ersten Etappensieg, der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso war als Vierter (3:25) knapp schneller als Peterhansel (3:31) und Sainz (3:56). Dakar-Debütant Alonso beendete die Rallye auf dem 13. Platz.

Tennis Qualifikantin gibt wegen schlechter Luft auf
Australian Open

Qualifikantin gibt wegen schlechter Luft auf

Die Brände in Australien beeinflussen auch die Australian Open. Die Tennisspielerin Dalila Jakupovic erleidet einen Hustenanfall. "Ich hatte wirklich Angst, dass ich kollabiere", sagt die Slowenin.

Bei den Motorrädern sicherte sich der Amerikaner Ricky Brabec ungefährdet den Gesamtsieg. Der Honda-Pilot lag am Ende 16:26 Minuten vor seinem ersten Verfolger Pablo Quintanilla (Husqvarna) aus Chile. Dritter wurde Titelverteidiger Toby Price (24:06/Australien) auf seiner KTM. Den letzten Etappensieg holte sich der Chilene Jose Cornejo Florimo (Honda).

Baseball, MLB: Alyssa Nakken ist die erste Frau im Trainerstab eines Klubs aus der Major League Baseball (MLB). Die San Francisco Giants beriefen die frühere Softball-Spielerin als Assistenztrainerin unter Teammanager Gabe Kapler. "Ich glaube, dass sie eine großartige Trainerin sein wird. Leistung und Fähigkeit schlägt alles andere", sagte Kapler.Nakken arbeitet bereits seit 2014 für die Giants und war bislang für Gesundheitsprogramme zuständig. Die 29-Jährige spielte drei Jahre für das Team der Sacramento State University und schlug in 184 Einsätzen 19 Homeruns.

Tennis, Australien Open: Angelique Kerber sieht ihren Start bei den Australian Open trotz ihrer Oberschenkelverletzung nicht gefährdet. "Ich bin zuversichtlich, dass ich das hinbekomme", sagte die beste deutsche Tennisspielerin am Freitag in Melbourne. Sie trifft in ihrem ersten Spiel am kommenden Dienstag zunächst auf eine Qualifikantin.Am Mittwoch hatte Kerber in ihrem Achtelfinal-Match beim WTA-Turnier in Adelaide gegen Dajana Jastremska aus der Ukraine aufgegeben. "Der Schmerz war da, und ich wollte auch nicht zu viel riskieren", sagte Kerber und sprach von einer Verhärtung in der hinteren Oberschenkel-Muskulatur.

Auch aufgrund des schwachen Saisonstarts will sich die dreimalige Grand-Slam-Siegerin nicht zu sehr unter Druck setzen. "Ich kann noch nicht ganz einschätzen, wo ich gerade stehe", sagte sie. "Ich will mir ein bisschen Zeit geben, zurückzukommen, meinen Rhythmus zu finden. Es ist mehr ein Prozess für das ganze Jahr."

Baseball, MLB: Der Spionage-Skandal in der nordamerikanischen Baseball-Profiliga MLB hat zu einer weiteren Entlassung geführt. Die New York Mets trennten sich am Donnerstag von ihrem Manager Carlos Beltran. Der ehemalige Spieler der Houston Astros, die im Mittelpunkt des Skandals um gestohlene taktische Anweisungen stehen, stand vor seiner ersten Saison als Chefcoach. Beltran, 42, ist der einzige Spieler, der von der Liga namentlich mit dem Skandal in Verbindung gebracht wurde. Er gehörte zur Mannschaft der Astros, die 2017 die World Series gewann. Die Spieler hatten sich dabei illegaler technischer Hilfsmittel und einer Mülltonne bedient, um die geheimen Zeichen der gegnerischen Mannschaft zu entschlüsseln und an die eigenen Schlagmänner weiterzuleiten

Im Verlauf der Woche hatten sich bereits die Boston Red Sox von Manager Alex Cora getrennt. Er war 2017 einer der Coaches der Astros, die sich im Anschluss an die Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse der MLB von ihrem Manager AJ Hinch und General Manager Jeff Luhnow getrennt hatten. Houston muss außerdem eine Geldtrafe von fünf Millionen Dollar zahlen und verliert seine ersten beiden Picks in den Drafts 2020 und 2021.

© SZ.de/sid/dpa/chge
Baseball Tricksereien mit der Mülltonne

Baseball

Tricksereien mit der Mülltonne

Die Baseball-Liga MLB bestraft die Houston Astros: Sie sollen auf unerlaubte Weise Handzeichen des Gegners entschlüsselt haben. Zum Einsatz kam auch eine Mülltonne.   Von Christopher Gerards

Zur SZ-Startseite