Die Hierarchisierung von Kunst ist kein einfaches Metier, Museumsdirektoren dürften davon ein Liedchen singen können. Im Fußball kommt sie eher selten vor, unter anderem deshalb, weil im Zweifel der Imperativ von Ulf "der Schwatte" Kirsten gilt: "Über die Linie reicht." Am Sonntag allerdings, beim 3:0-Sieg von RB Leipzig bei Union Berlin, konnte man es doch für geboten halten, darüber zu verhandeln, welches Tor des Abends das schönste gewesen war: eins, zwei oder drei?
RB LeipzigErstaunlich reif und erwachsen
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Zwei Tore gegen Union: Benjamin Sesko bringt die Alte Försterei kurzzeitig zum Schweigen.
Lisi Niesner/ReutersRB Leipzig befindet sich im Umbruch, Schlüsselspieler wie Nkunku, Gvardiol und Laimer sind weg - aber der neue Kader kann den Verlust kompensieren. Und das, obwohl die neuen Torschützen gerade erst 20 Jahre alt sind.
Von Javier Cáceres, Berlin
