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Bundesliga:Herthas Moral

3:3 nach 0:3: Die Berliner präsentieren sich in Düsseldorf zunächst ähnlich desolat wie beim 0:5 in der Vorwoche gegen den 1. FC Köln, obwohl Trainer Nouri die Elf auf sieben Positionen ändert. Ein Eigentor bringt sie zurück ins Spiel.

Inmitten des Klinsmann-Chaos hat Hertha BSC sportlich große Moral bewiesen. Die radikal umgebaute Mannschaft von Trainer Alexander Nouri kam am Freitagabend bei Fortuna Düsseldorf nach einem 0:3-Rückstand noch zu einem 3:3 (3:3). Ein Eigentor von Erik Thommy (10.) sowie die Treffer der Winter-Zugänge Matheus Cunha (66.) und Krzysztof Piatek (75./Foulelfmeter) retteten dem angeschlagenen Hauptstadt-Club einen Punkt.

"Die erste Halbzeit war ein totales Fiasko. So einfache Tore gehen nicht in der Bundesliga", sagte Per Skjelbred. "Wir hätten fast gewinnen können. Ein sehr wichtiger Punkt." Düsseldorf bleibt trotz der Tore von Kenan Karaman (6. und 45.+1) und Thommy (10.) in großer Abstiegsnot auf dem Relegationsplatz und sechs Punkte hinter Berlin. "Wir sind einfach viel zu passiv geworden", sagte Torwart Florian Kastenmeier.

Sieben Wechsel in Berlins Startelf nach dem desolaten 0:5 in der Vorwoche gegen Köln zeigten zunächst kaum Wirkung. Erst Thommys Eigentor veränderte das Spiel. Am Ende hatten die Berliner dann sogar noch die Chance auf den Sieg. Cunha scheiterte kurz vor Schluss am Düsseldorfer Keeper (90.).

© SZ vom 29.02.2020 / dpa

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