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Abstiegskampf:Stuttgart muss auf die Relegation hoffen

Hertha BSC v VfB Stuttgart - Bundesliga

Stuttgarter Spieler in Berlin.

(Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images)
  • Der VfB Stuttgart verliert auch bei Hertha BSC und kann allmählich für die Relegation planen.
  • Noch schlechter ergeht es Nürnberg nach der Niederlage in Wolfsburg.
  • Gladbach rettet einen Punkt gegen Hoffenheim.
  • Hier geht es zur Tabelle der Fußball-Bundesliga.

Hertha BSC Berlin - VfB Stuttgart 3:1 (2:0)

Der VfB Stuttgart bleibt in der Fußball-Bundesliga trotz eines weiteren Rückschlages auf Relegationskurs. Die Schwaben verloren nach einer schwachen Vorstellung bei Hertha BSC mit 1:3 (0:2) und haben mit 24 Punkten nur noch theoretische Chancen auf Rang 15. Dort steht Schalke (30), das am Sonntag (13.30 Uhr) Tabellennachbar FC Augsburg (31) empfängt.

Die Gefahr von unten hält sich auch in Grenzen. Hannover 96 und der 1. FC Nürnberg verloren jeweils ihre Spiele bei Bayern München bzw. beim VfL Wolfsburg und stehen vor dem direkten Abstieg aus der Bundesliga.

Vor 48.668 Zuschauern, zu denen auch Bundestrainer Jogi Löw und sein Torwarttrainer Andreas Köpke gehörten, trafen Kapitän Vedad Ibisevic mit seinem zehnten Saisontor (40.), Ondrej Duda (40.+1) und Salomon Kalou (67.) für die Hausherren, die erstmals nach sieben Spielen ohne Sieg wieder gewannen und nach 359 Minuten ohne Torerfolg wieder trafen. Mario Gomez (70.) verkürzte für den VfB.

VfL Wolfsburg - 1. FC Nürnberg 2:0 (1:0)

Nächste Chance verpasst, aber immer noch nicht abgestiegen: Der 1. FC Nürnberg darf sich weiter klitzekleine Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Die Mannschaft von Trainer Boris Schommers verlor zwar am 32. Spieltag auch wegen eigener Schusseligkeit beim Europapokal-Anwärter VfL Wolfsburg mit 0:2 (0:1), kann den VfB Stuttgart aber theoretisch weiterhin vom Relegationsrang verdrängen. Die Wölfe fuhren hingegen dank des Slapstick-Tores von Felix Klaus (38.) und des Treffers von Marcel Tisserand (78.) im Kampf um die Rückkehr auf die große Bühne Europa einen Pflichtsieg ein.

Borussia Mönchengladbach - 1899 Hoffenheim 2:2 (0:1)

Borussia Mönchengladbach hat im Kampf um Europa einen herben Rückschlag verhindert. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking erkämpfte sich gegen die TSG Hoffenheim ein glückliches 2:2 (0:1) und liegt damit weiterhin einen Punkt vor dem direkten Konkurrenten.

Pavel Kaderabek (33.) brachte die überlegenen Kraichgauer in Führung, Nationalspieler Matthias Ginter (72.) gelang der Ausgleich der Gastgeber, die allerdings seit sieben Heimspielen auf einen Sieg warten. Nadiem Amiri (79.) gelang das zwischenzeitliche 2:1 für die Gäste, doch Josip Drmic (84.) glich für die Fohlen aus.

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