MeinungHeidenheim und das 0:6 in Leverkusen:Das neue Fußball-Geld gefährdet das Leben in den Nischen

Kommentar von Christof Kneer

Lesezeit: 3 Min.

Noch gut bedient? Bedient war Heidenheims Torwart Diant Ramaj allemal nach dem 0:6 gegen Leverkusen.
Noch gut bedient? Bedient war Heidenheims Torwart Diant Ramaj allemal nach dem 0:6 gegen Leverkusen. (Foto: Marius Becker/dpa)

Das Schicksal des 1. FC Heidenheim zeigt, wie schwierig es für die Außenseiter im global vernetzten Spitzenfußball geworden ist. Das sollten auch Paderborn und Elversberg wissen – und sich davon nicht abschrecken lassen.

Dass der Fußballspieler Leonardo Scienza im Moment nur einen Platz besser dasteht als seine ehemaligen Kollegen aus Heidenheim, wird in Heidenheim niemanden trösten. Das liegt zum einen daran, dass Rachsucht und Schadenfreude nicht zu den Eigenschaften gehören, die auf der schwäbischen Ostalb gepflegt werden. Ein weiterer Grund ist, dass der 18. Tabellenplatz der Heidenheimer eine bedenklichere Perspektive bietet als der 17. Platz von Scienzas neuem Klub FC Southampton. Hinter Heidenheim kommt in der Tabelle gar nichts mehr, hinter Southampton folgen noch sieben weitere Klubs. Die sogenannte Championship, Englands zweite Fußball-Liga, besteht aus 24 Mannschaften.

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