Bundesliga Freiburg baut Stadion für 76 Millionen Euro

Siegerentwurf für das neue Freiburger Fußballstadion

(Foto: dpa)

Spätestens 2020 will der Verein umziehen. Pyeongchang verzeichnet einen Negativrekord an Ticketverkäufen für Olympia.

SC Freiburg: Fußball-Bundesligist SC Freiburg möchte spätestens zu Beginn der Saison 2020/21 in ein 34 700 Zuschauer fassendes und rund 76 Millionen Euro teures Stadion umziehen. Das gab der Verein am Donnerstag bei der Vorstellung des Entwurfs für seine neue Arena bekannt. "Den Fußball-Standort Freiburg zu sichern und zu entwickeln, ist unser Antrieb. Das neue Stadion ist hierfür die Grundvoraussetzung", sagte SC-Vorstand Oliver Leki. "Wir haben in den letzten Monaten und Jahren viel Energie, Leidenschaft, Zeit und Geld in dieses Projekt investiert."

Rund 12 400 der insgesamt 34 700 Plätze sollen dem Stadionentwurf zufolge Stehplätze werden. Nur der Freiburger Fanblock wird aus einem Rang bestehen, der Rest des Stadions aus zwei Rängen. Gebaut werden soll die neue Arena im Nordwesten der Stadt im sogenannten Wolfswinkel neben dem Freiburger Flugplatz und der Messe. Den Zuschlag für den Stadionbau erhielt die Köster GmbH aus Osnabrück. "Das Stadion bildet die Identität Freiburgs und des Sport-Clubs hervorragend ab. Es steht für Nachhaltigkeit, Offenheit, Kreativität und Bodenständigkeit", sagte Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon.

Olympische Winterspiele: Die Begeisterung der südkoreanischen Bevölkerung für die ersten Olympischen Winterspiele im eigenen Land im Februar 2018 hält sich offenbar noch in Grenzen. Gut fünf Monate vor dem Start sind laut Branchendienst insidethegames gerade mal 22,7 Prozent der zum Verkauf stehenden Eintrittskarten an den Fan gebracht worden. Lediglich 4,8 Prozent der Tickets gingen in Südkorea an den Kunden, obwohl das Gastgeberland rund 70 Prozent der Eintrittskarten erwerben sollte. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt der schlechteste Stand in der Geschichte Olympischer Winterspiele. Die restlichen verkauften Tickets sind unter anderem in Besitz des autorisierten Ticketvertreibers ATRs für den internationalen Vertrieb und damit auch noch nicht zwingend an Zuschauer verkauft.

Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) sollen beim am Donnerstag endenden Inspektionsbesuch Pyeongchangs ihre Sorge über den mühevollen Verkauf geäußert haben. Die südkoreanischen Organisatoren haben im Marketing offenbar nicht auf die richtigen Strategien gesetzt und die Werbung trotz wiederholter Versprechungen nicht verbessert.

Für die Spiele stehen insgesamt 1,18 Millionen Tickets zur Verfügung. 90 Prozent davon, also 1,07 Millionen, sollen im Vorfeld der Wettkämpfe verkauft werden. In Südkorea gingen bisher 52.000 Eintrittskarten über die Ladentheke, davon 62 Prozent in der Metropolregion Seoul. Hauptkäufer waren Personen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren.Das IOC teilte mit, dass mit dem Start der zweiten Verkaufsphase am 5. September und dem olympischen Fackellauf ab dem 1. November das Interesse für die Spiele in Medien und Bevölkerung des Landes steigen werde.