Niederlage des FC Bayern:19 Grad kälter - und sieben Punkte Rückstand

Niederlage des FC Bayern: Das war kein guter Arbeitstag: Die Partie gegen Bremen nährt den Verdacht, dass das Trainingslager in Faro für Thomas Müller (Mitte) und seine Mitspieler eher erholsam als fußballerisch lehrreich war.

Das war kein guter Arbeitstag: Die Partie gegen Bremen nährt den Verdacht, dass das Trainingslager in Faro für Thomas Müller (Mitte) und seine Mitspieler eher erholsam als fußballerisch lehrreich war.

(Foto: Leonhard Simon/Reuters)

"Wir haben 70 Minuten langweiligen Fußball gespielt": Der FC Bayern verliert 0:1 gegen Bremen und sieht Bayer Leverkusen in der Tabelle davonziehen. Bei der zweiten Liga-Niederlage der Saison bleibt die Offensive erschreckend harmlos.

Von Philipp Schneider

Mit einer schnellen Drehung wandte sich Thomas Tuchel ruckartig vom Tatort ab, aus seiner Sicht war der vom vor Freude tanzenden Mitchell Weiser okkupierte Tatort einer des Grauens. Tuchel zupfte sich einmal am Ohr, strich sich über die Nase und verschwand mit den Händen in der Tasche auf der Trainerbank. Möglicherweise dachte der Trainer des FC Bayern in dieser 59. Minute im Spiel gegen Werder Bremen auch noch mal an die sonnigen Tage, die er mit seiner Mannschaft in Faro verbracht hatte, um sie optimal für den Meisterschaftskampf mit Bayer Leverkusen einzustimmen. Aber es half ja nichts: Es war nun 19 Grad kälter als in Portugal - und der ehemalige Bayern-Profi Weiser hatte soeben den schwachen Linksverteidiger Alphonso Davies ausgetanzt und Werder mit einem Schlenzer vorbei an Manuel Neuer in Führung geschossen.

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