Bundesliga:FC Bayern gewinnt 4:1 in Leipzig

Bundesliga - RB Leipzig v Bayern Munich

Die Bayern feiern ihren Sieg in Leipzig.

(Foto: Annegret Hilse/Reuters)

Die Münchner siegen im Spiel Meister gegen Vizemeister. Bayern ist nun Zweiter - der Leipziger Saisonstart dagegen endgültig misslungen.

Bayern München hat bei der brisanten Rückkehr von Julian Nagelsmann nach Leipzig einen Prestigesieg gefeiert. Der Rekordmeister gewann das Bundesliga-Topspiel des vierten Spieltags bei RB mit 4:1 (1:0) und bescherte seinem neuen Trainer eine kleine Genugtuung. Nagelsmann war vor dem Anpfiff von Teilen der 34.000 Fans ausgepfiffen worden.

Stürmer Robert Lewandowski verwandelte früh einen Handelfmeter zu seinem sechsten Saisontor und zur 1:0-Führung (12.) für die Gäste. Schiedsrichter Deniz Aytekin hatte nach Videobeweis auf den Punkt gezeigt, weil Kevin Kampl der Ball an die Hand geprallt war. Die Nationalspieler Jamal Musiala (47.) und Leroy Sane (54.) legten nach. Konrad Laimer (58.) konnte für RB nur noch auf 1:3 verkürzen. Eric Maxim Choupo-Moting (90.+2) setzte den Schlusspunkt.

Die Münchner nahmen mit dem fünften Sieg aus den vergangenen fünf Pflichtspielen weiter Schwung auf und feierten eine gelungene Generalprobe für den Champions-League-Auftakt am kommenden Dienstag beim spanischen Spitzenklub FC Barcelona. Die Leipziger, die in der Königsklasse einen Tag später bei Manchester City antreten, legten dagegen mit drei Punkten aus vier Spielen einen Fehlstart hin.

"Das kam nicht überraschend", sagt Nagelsmann über die Pfiffe

Beim Gang zum Interview wurde Nagelsmann von vielen RB-Fans, die ihrem Ex-Trainer auch den Wechsel von Marcel Sabitzer und einigen Assistenten zum FCB übelnehmen, mit einem Pfeifkonzert und Buhrufen empfangen. "Das kam nicht überraschend", sagte der 34-Jährige bei Sky, "das ist ein Stück weit normal, Emotionen gehören zum Fußball dazu, alles okay." Sabitzer, kurz vor Transferschluss aus Leipzig geholt, wurde bei seiner Einwechslung nach einer Stunde ebenfalls mit gellenden Pfiffen bedacht. In Dayot Upamecano spielte ein anderer Ex-Leipziger von Beginn an. Außerdem ließ Nagelsmann die von ihren Länderspielreisen angeschlagen zurückgekehrten Thomas Müller und Alphonso Davies in der Startelf auflaufen.

Es entwickelte sich von Beginn an ein temporeiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Das frühe 1:0 für die Gäste tat dem Spiel gut, die Leipziger mussten ihre Deckung öffnen und auf Angriff gehen. Die Räume nutzten wiederum die Münchner zum Kontern. Für RB vergaben Linksverteidiger Angelino (35. und 36.) und Offensivspieler Dani Olmo (45.) in der ersten Halbzeit große Chancen zum Ausgleich. Auf der Gegenseite hatten Serge Gnabry (32.) und Lewandowski (41.) das 2:0 auf dem Fuß. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs verletzte sich Gnabry, für ihn kam Nationalmannschaftskollege Musiala - und der Youngster sorgte direkt nach dem Seitenwechsel für eine noch höhere Führung. Nach Flanke von Davies nahm der 18-Jährige den Ball sauber mit rechts an und vollstreckte sehenswert mit links.

In der Folge erhöhte Leipzig weiter den Druck, ein Abseitstor von Andre Silva (51.) wurde aber aberkannt. Hinten standen die Hausherren viel zu offen, was die Bayern gnadenlos mit dem dritten Treffer nach einem Tempogegenstoß bestraften. Nach dem 1:3 warf Leipzig erneut alles nach vorne - doch es half nichts mehr.

© SZ/sid/ebc
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