Süddeutsche Zeitung

1:0 gegen Dortmund:Bayern siegt dank Kimmich-Lupfer

Ist die Meisterschaft entschieden? Die Münchner gewinnen ein hochklassiges Spitzenspiel durch ein Traumtor von Joshua Kimmich. Der BVB hat Pech, dass ein Elfmeterpfiff ausbleibt.

Der FC Bayern hat das Spitzenspiel in der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund 1:0 gewonnen. In der Tabelle haben die Münchner nun sieben Punkte Vorsprung auf den BVB. Joshua Kimmich erzielte das Tor des Tages in der 43. Minute per 18-Meter-Lupfer.

In einem hochklassigen Spitzenspiel hatte Dortmund die erste Chance. Manuel Neuer klärte bereits in der ersten Minute risikoreich vor dem eigenen Sechzehner. Erling Haaland tunnelte den Bayern-Torwart - doch Jérôme Boateng klärte auf der Linie. Nach 15 Minuten kamen die Bayern besser ins Spiel und drückten Dortmund in die eigene Hälfte. In der 20. Minute hatte Serge Gnabry die Chance zur Führung - diesmal klärte Lukasz Piszczek hinter dem geschlagenen Roman Bürki.

Der BVB versuchte Konter zu setzen, doch Bayern verteidigte energisch jeden Gegenstoß. Als Haaland in guter Abschlussposition war, sprintete der starke Alphonso Davies an und verhinderte den Schuss.

In der 43. Minute kombinierten sich die Bayern erneut vor das gegnerische Tor. Weil die Dortmunder Abwehr Joshua Kimmich einen Moment zu viel Zeit gewährte und Bürki ein paar Meter zu weit vorm Tor stand, überlupfte der 25-Jährige den BVB-Torhüter aus 18 Metern - ein Traumtor.

BVB-Trainer Lucien Favre brachte zur Pause Sancho und Can für Brandt und Delaney und in der 58. Minute hatte der FC Bayern dann Glück: Obwohl Jérôme Boateng sich mit dem Ellbogen in einen Haaland-Schuss warf, gab Schiedsrichter Tobias Stieler keinen Elfmeter. Auch der Videoschiedsrichter verzichtete zumindest auf eine sichtbare Überprüfung. Zwanzig Minuten vor Schluss musste dann auch noch Haaland angeschlagen vom Platz - für ihn kam der 17-jährige Giovanni Reyna.

Dortmund kam noch zu Chancen durch Thorgan Hazard, der allerdings im Abseits stand und durch Mo Dahoud, dessen Schuss Neuer entschärfte. Auf der anderen Seite traf Robert Lewandowski den Pfosten.

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SZ.de/schm
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