MeinungKein deutscher Klub mehr internationalDie Bundesliga ist Europas kranker Mann? Unsinn!

Kommentar von Philipp Selldorf

Lesezeit: 2 Min.

Hier endet die Reise durch den Kontinent: Die Frankfurter Spieler Kaua Santos und Fares Chaibi nehmen die Niederlage gegen Tottenham zur Kenntnis.
Hier endet die Reise durch den Kontinent: Die Frankfurter Spieler Kaua Santos und Fares Chaibi nehmen die Niederlage gegen Tottenham zur Kenntnis. Alex Grimm/Getty

Dortmund, München und Frankfurt verabschieden sich innerhalb von drei Tagen alle aus Europa. Aber es irrt, wer glaubt, die Bundesliga würde ihre starke Stellung dadurch verlieren.

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In Frankfurt gab es am Donnerstag viele Gründe, das Aus in der Europa League zu betrauern. Ein weiterer kam gegen Mitternacht hinzu, als bekannt wurde, dass in Rom etwas Ungewöhnliches geschehen war. Hausherr Lazio hatte es nicht geschafft, die Mannschaft von FK Bodö/Glimt zu besiegen. Bodö ist eine Stadt im Norden Norwegens, deren 40 000 Einwohner wahrscheinlich mehrheitlich Eisbären sind. Die Bodös hatten im Elfmeterschießen etwas bessere Nerven als die Laziali, die drei von fünf Schüssen nicht ins Ziel brachten.

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