In amerikanischen Filmen schleichen die Leute, die Knall auf Fall gefeuert werden, meistens mit einem (immer schon irgendwie bereitstehenden) Pappkarton in den Armen, gefüllt mit ihren paar Büro-Habseligkeiten, aus dem Wolkenkratzer. Auch daran sieht man, wie froh man sein kann, in Europa zu leben. In Dortmund zum Beispiel führt man vor einem Arbeitsplatzverlust regelmäßig „gute Gespräche“, schaut sich tief in die Augen, wie Ingrid Bergman und Humphrey Bogart in „Casablanca“, und beide Seiten erkennen, dass man „den Weg getrennt weitergehen will“.
MeinungBorussia DortmundMit Blick auf die Transferbilanzen kommt Kehls Abschied nicht überraschend
Kommentar von Freddie Röckenhaus, Dortmund
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Der BVB muss sparen – und beim mentalen Kassensturz ist den Klub-Bossen offenbar aufgefallen, dass sie eine Umgestaltung lieber nicht mehr in die Hände von Sebastian Kehl geben.
