Bundesliga BVB holt Skibbe und Addo zurück

Michael Skibbe kehrt nach Dortmund zurück.

(Foto: Alkis Konstantinidis/Reuters)

Zwei alte Bekannte arbeiten wieder für Borussia Dortmund. Einen ähnlichen Plan verfolgt der Ligakonkurrent FC Bayern mit Ex-Stürmer Claudio Pizarro.

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Fußball, BVB: Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund holt zwei alte Bekannte zurück. Michael Skibbe als U19-Coach und Cheftrainer aller Jugendmannschaften sowie Otto Addo in einer neuen Funktion als Talente-Trainer in der Schnittstelle zwischen Junioren und Profis nehmen zum 1. Juli ihre Tätigkeiten beim BVB auf, wie der Tabellenzweite am Mittwoch bekanntgab.

"Mit Michael Skibbe und Otto Addo professionalisieren wir uns im elementar wichtigen Übergangsbereich der Altersklassen U17 bis U23, um eine konstant hohe Durchlässigkeit zu der Profi-Abteilung zu gewährleisten", kommentierte BVB-Sportdirektor Michael Zorc die Verpflichtungen.

Der 53 Jahre alte Skibbe arbeitete schon von 1989 bis Anfang 2000 für Borussia Dortmund, zunächst als Nachwuchs-Koordinator, später als Trainer der U19. Nach einem Jahr als Coach der U23 übernahm er 1998 von Nevio Scala den Posten des Cheftrainers und führte die BVB-Profis in die Champions League. Am 4. Februar 2000 musste er diese Tätigkeit beenden und wechselte zunächst zurück in die Nachwuchsabteilung. Danach übernahm er beim DFB gemeinsam mit Rudi Völler die Trainer-Doppelspitze mit dem Höhepunkt des zweiten WM-Platzes 2002. Zuletzt trainierte Skibbe die griechische Nationalmannschaft.

Otto Addo war von 1999 bis 2005 Profi beim BVB und wurde mit dem Verein 2002 deutscher Meister. Er absolvierte 98 Bundesligaspiele, in denen er 16 Treffer erzielte. Der 43-Jährige war in einer mit seiner neuen BVB-Aufgabe vergleichbaren Position seit 2017 für Borussia Mönchengladbach tätig.

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Fußball, FC Bayern: Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, 63, hat Angreifer Claudio Pizarro, 40, von Werder Bremen einen Job beim Rekordmeister angeboten - nach der aktiven Karriere. "Wir haben mit Claudio vereinbart, wenn er wirklich mal seine Karriere beendet, wann auch immer das sein wird, dass er dann nach München zurückkehren und bei uns eine Botschafter-Rolle übernehmen kann", sagte Rummenigge dem Portal Mein Werder: "Meines Wissens nach hat er hier in München immer noch ein Haus und seine Familie hat sich hier immer sehr wohl gefühlt."

Pizarro spielte in seiner Karriere zwei Mal für die Münchner - von 2001 bis 2007 sowie zwischen 2012 und 2015. Am Samstag in der Bundesliga (15.30 Uhr/Sky) sowie vier Tage später im Halbfinale des DFB-Pokals (20.45 Uhr/ARD) will der Peruaner mit Werder seinen Ex-Klub nun zunächst einmal gehörig ärgern. "Wir sind in einer guten Phase, die Mannschaft hat viel Selbstvertrauen und deshalb ist die Möglichkeit da, die Spiele zu gewinnen", sagte Pizarro, der mit den Grün-Weißen in diesem Kalenderjahr noch ungeschlagen ist.

Fußball, Spanien: Der spanische Fußball-Spitzenklub Atletico Madrid hat den Vertrag mit Torhüter Jan Oblak vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2023 verlängert. Das gab der Tabellenzweite der Primera Division am Mittwoch bekannt. Oblak war zuletzt immer wieder als Kandidat bei mehreren europäischen Top-Klubs gehandelt worden.

Der 26-Jährige war 2014 von Benfica Lissabon nach Madrid gewechselt. Im Team des französischen Superstars Antoine Griezmann gewann er 2018 die Europa League. In den vergangenen drei Jahren wurde Oblak jeweils als bester Torhüter der spanischen Liga ausgezeichnet.

US-Sport, NHL: Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl hat mit den New York Islanders in der nordamerikanischen NHL das Playoff-Viertelfinale erreicht. Die Islanders gewannen Spiel vier der Erstrundenserie gegen die Pittsburgh Penguins 3:1 (2:1, 0:0, 1:0). Kühnhackl verbuchte einen Assist beim Auswärtserfolg der New Yorker. Der 27-jährige Landshuter bereitete das zwischenzeitliche 2:1 durch Brock Nelson (19. Minute) vor. Torhüter Thomas Greiss und Verteidiger Dennis Seidenberg kamen beide nicht zum Einsatz. Mit vier Siegen aus vier Spielen konnten die Islanders die Best-of-Seven-Serie klar für sich entscheiden.

Historisches ereignete sich derweil in der Serie zwischen den an Nummer eins gesetzten Tampa Bay Lightning und den Columbus Blue Jackets. Zum ersten Mal in der Geschichte der Profiliga musste sich das beste Team der Hauptrunde ohne einen einzigen Sieg aus den Playoffs verabschieden. Die Lightning verloren nämlich auch das vierte Spiel der Erstrundenserie bei den Blue Jackets klar 3:7 (1:2, 2:2, 0:3). In der Vorrunde hatte Tampa Bay mit 62 Siegen aus 82 Spielen den Rekord der Detroit Red Wings für die meisten Siege in einer regulären Saison egalisieren können. Für Columbus war es der erste Playoff-Seriengewinn der Teamgeschichte.

Die Los Angeles Kings haben derweil einen neuen Cheftrainer verpflichtet. Wie die Kalifornier mitteilten, hat sich das Team mit Todd McLellan auf einen mehrjährigen Vertrag geeinigt. Der 51-Jährige stand zuletzt bei Ligarivale Edmonton Oilers um Nationalspieler Leon Draisaitl hinter der Bande. Die Kanadier trennten sich nach etwas mehr als drei Spielzeiten im November von McLellan. Ex-Bundestrainer Marco Sturm, der in der abgelaufenen Saison sein Debüt als Assistenztrainer der Kings gab, wird laut US-Medien auch in der kommenden Saison zum Trainerstab in LA gehören.

US-Sport, NBA: Nationalspieler Dennis Schröder steht mit den Oklahoma City Thunder in den Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA mit dem Rücken zur Wand. Der Braunschweiger unterlag mit OKC auch im zweiten Achtelfinalspiel bei den Portland Trail Blazers deutlich mit 94:114, in der Best-of-Seven-Serie steht es 0:2. Schröder erwischte erneut einen schwachen Abend und kam in 20:56 Minuten auf sieben Punkte und einen Rebound. Das Team des 25-Jährigen erarbeitete sich im zweiten Viertel einen 10-Punkte-Vorsprung, verlor daraufhin aber völlig den Faden. Für die Trail Blazers überzeugte abermals das Duo CJ McCollum (33 Punkte) und Damian Lillard (29).

Besonders die vielen Ballverluste taten den Gästen weh. "Die Turnovers sind ein Problem. Wir müssen auf den Ball aufpassen, das gilt auch für mich", sagte Schröder. Die Toronto Raptors glichen mit dem 111:82 gegen Orlando Magic in der Serie auf 1:1 aus, gleiches gelang den Denver Nuggets mit einem 114:105-Erfolg gegen die San Antonio Spurs.

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