Borussia Dortmund:Debatten à la FC Bayern

Borussia Dortmund: Was soll das? Trainer Edin Terzic leidet manchmal, wenn er sieht, was seine Profis auf dem Feld fabrizieren.

Was soll das? Trainer Edin Terzic leidet manchmal, wenn er sieht, was seine Profis auf dem Feld fabrizieren.

(Foto: Federico Gambarini/dpa)

Die Suche nach Gründen für die bisher unbefriedigende Saison fällt den Verantwortlichen des BVB schwer. In Bedrängnis gerät vor allem Trainer Edin Terzic, dessen Herzensbindung an den Klub eher ein Problem als die Lösung ist.

Von Freddie Röckenhaus

Edin Terzic ist wieder in einer Stimmung, in der er am liebsten keine Zeitung lesen würde. Zwar macht die Weltlage die täglichen Nachrichten gerade für niemanden besonders bekömmlich, aber vermutlich bezieht sich der Leseboykott des BVB-Trainers nur auf die Schlagzeilen, die ihm persönlich gelten. "Für meinen Vater", sagte Terzic am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem nicht unwichtigen Spiel bei Union Berlin, "gab es nichts Größeres, als die Bild-Zeitung zu lesen. Jeden Tag. Sein Leben lang. Bis es um seinen Sohn ging. Da hörte der Spaß irgendwann auf." Der Vater von Edin Terzic ist 2022 gestorben.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusExklusivMartin Kind im Interview
:"Die Krise der DFL beginnt jetzt erst so richtig"

Hannover-96-Boss Martin Kind kritisiert die Bundesliga für die Beendigung der Gespräche über einen Investoren-Einstieg. Er erklärt, ob er die DFL und seinen eigenen Verein bei der 50+1-Regel ausgetrickst hat - und er spricht über seine öffentliche Rolle als Bösewicht der Fußballbranche.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: