MeinungAus in AugsburgJeder Trainer, der nicht Sandro Wagner heißt, wäre früher freigestellt worden

Kommentar von Thomas Hürner

Lesezeit: 2 Min.

Nur fünf Monate im Amt: Sandro Wagner ist seinen Job beim FC Augsburg wieder los.
Nur fünf Monate im Amt: Sandro Wagner ist seinen Job beim FC Augsburg wieder los. Alexander Hassenstein/Getty Images

Mit Sandro Wagner sollte der FC Augsburg eine strahlende Ballkönigin werden. Nun folgt die notwendige Rückbesinnung – und zwar raus aus dem Rampenlicht.

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In Hollywood werden solche Filme längst nicht mehr gedreht, aus dem einfachen Grund, dass sich das Publikum an ihnen sattgesehen hat. Beim FC Augsburg haben sie im Sommer dennoch ein Drehbuch nach altbekanntem Muster verfertigt, eine Art „Eine wie keine“ aus dem Profifußballmilieu. Der strahlende Highschool-Star, in dem Fall Sandro Wagner, beginnt sich – der geltenden Statushierarchie zum Trotz – für die unscheinbare Außenseiterin zu interessieren. Die Außenseiterin, in dem Fall der FCA, unterzieht sich einer Wandlung zur Märchenprinzessin und wird vom Highschool-Star zum Abschlussball ausgeführt. Das graue Mäuschen wird selbstbewusst und sexy. Der Highschool-Star wird nahbar und sympathisch. Und, na klar: Alle werden glücklich.

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