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Bundesliga, 4. Spieltag:Mainz rockt an die Spitze

Der Super-Joker trifft - und schießt Mainz auf Platz eins, ein Stuttgarter Stürmer macht drei gewöhnliche Tore, Diego ein traumhaftes. Die Bilder des Spieltags.

David Binnig

18 Bilder

Mainz 05's Risse and Holtby celebrate after scoring against Werder Bremen during their German Bundesliga first division soccer match  in Bremen

Quelle: REUTERS

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Der Super-Joker trifft - und schießt Mainz an die Tabellenspitze, ein Stuttgarter Stürmer macht drei gewöhnliche Tore, Diego ein traumhaftes. Die Bilder des Spieltags.

Keine isländische Torjubel-Choreographie, aber immerhin: die Mainzer Boyband ("die jungen Wilden") aus Lewis Holtby (an der Fahne) und dem Torschützen zum 1:0, Marcel Risse. Die Mainzer spielten groß auf...

Werder Bremen's coach Schaaf reacts after first half of their German first division soccer match against Mainz 05 in Bremen

Quelle: REUTERS

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... doch einigen gefiel ihre Aufführung ganz und gar nicht: Dem Bremer Trainer zum Beispiel. Thomas Schaaf war schon nach der ersten Halbzeit schlecht gelaunt.

Werder Bremen's Arnautovic competes for ball with Caligiuri and Polanski of Mainz 05 during their German first devision soccer match in Bremen

Quelle: REUTERS

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Bremens hoch veranlagter Stürmer Marko Arnautovic blickte dem Ball zumeist ratlos hinterher. 

SV Werder Bremen v FSV Mainz 05 - Bundesliga

Quelle: Bongarts/Getty Images

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Für André Schürrle hat sich nicht viel geändert. Zwar steht seit dieser Woche fest, dass der 19-Jährige im Sommer 2011 für kolportierte zehn Millionen Euro von Mainz nach Leverkusen wechseln wird, aber an seinen Arbeitstagen hat sich bisher nichts verändert. Der Ablauf ist immer gleich: Schürrle sitzt auf der Bank, wird eingewechselt, trifft. An diesem Spieltag zum Mainzer 2:0 gegen Bremen - sein drittes Joker-Tor.

Werder Bremen - FSV Mainz 05 0:2 (0:0)

Bremen: Wiese - Fritz, Prödl, Pasanen (62. Bargfrede), Silvestre - Frings - Hunt, Borowski (62. Wagner) - Marin - Arnautovic (62. Wesley), Almeida

Mainz: Wetklo - Bungert (70. Florian Heller), Svensson, Noveski, Zabavnik - Marco Caligiuri (83. Soto), Polanski, Karhan - Risse, Holtby - Szalai (55. Schürrle)

Tore: 0:1 Risse (53.), 0:2 Schürrle (61.)

Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)

Zuschauer: 34.023 (ausverkauft)

Gelbe Karten: Borowski (2) - Zabavnik (2)

VfB Stuttgart v Borussia M'gladbach - Bundesliga

Quelle: Bongarts/Getty Images

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Erstaunliches in Stuttgart: Mauro Camoranesi setzt sich gegen zwei Gladbacher durch. Der italienische Ex-Weltmeister machte bis zu seiner Auswechslung ein gutes Spiel. Wobei das an diesem Tag auch nicht schwer war. 

VfB Stuttgart v Borussia M'gladbach - Bundesliga

Quelle: Bongarts/Getty Images

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Alle Schwaben konnten auf dem Platz schalten und walten, ohne von lästigen Gegenspielern gestört zu werden. Pavel Pogrebnyak hatte besonders viele Freiheiten. Der Stürmer traf drei Mal. Die Stuttgarter sprangen einfach höher, rannten schneller...

VfB Stuttgart v Borussia M'gladbach - Bundesliga

Quelle: Bongarts/Getty Images

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... und schienen einen Mann mehr auf dem Platz zu haben - oder zwei, oder drei. Stürmer, die kein weißes Trikot trugen, sahen den Ball fast nie. Immer waren zwei oder drei Stuttgarter schneller da. Hier versperren Christian Träsch und Georg Niedermeier Mönchengladbachs Stürmer Mohamadou Idrissou den Weg zum Objekt der Begierde. 

VfB Stuttgart v Borussia M'gladbach - Bundesliga

Quelle: Bongarts/Getty Images

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Selten hat eine Mannschaft in der Bundesliga häufiger gejubelt. Stuttgart, bislang noch ohne jeden Punktgewinn, schoss sieben Tore.

VfB Stuttgart - Borussia Mönchengladbach 7:0 (2:0)

Stuttgart: Ulreich - Träsch, Niedermeier, Delpierre, Boka - Kuzmanovic, Gentner - Camoranesi (59. Gebhart), Didavi - Cacau (67. Harnik), Pogrebnyak (73. Marica)

Mönchengladbach: Bailly - Levels, Brouwers (46. Anderson), Dante, Daems - Bradley, Marx - Herrmann, Arango (36. Bobadilla) - Reus, Idrissou (67. Neustädter)

Tore: 1:0 Pogrebnyak (2.), 2:0 Niedermeier (21.), 3:0 Pogrebnyak (54.), 4:0 Pogrebnyak (60.), 5:0 Kuzmanovic (64.), 6:0 Delpierre (73.), 7:0 Marica (80.)

Schiedsrichter: Markus Wingenbach (Diez)

Zuschauer: 39.500

Gelbe Karten: Reus, Dante

Kaiserslautern's Tiffert challenges Hoffenheim's Ba during their German Bundesliga soccer match in Kaiserslautern

Quelle: REUTERS

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Der Schweiß floss nicht nur, er spritzte. Es war ein heißer Tag und ein harter Kampf, der auf dem Betzenberg ausgefochten wurde. Christian Tiffert (links) und Demba Ba schenkten sich nichts. Hoffenheims Stürmer Ba gelang kein Tor. Ein Zugang der "Roten Teufel" machte es besser:

1. FC Kaiserslautern - 1899 Hoffenheim

Quelle: dpa

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Erwin Hoffer. Der quirlige Österreicher (Mitte) traf gleich doppelt - und wurde dafür von seinen Teamkameraden doppelt geherzt. Er hatte sich diese Behandlung und seine Tore verdient, denn der Angreifer spielte immer wieder Chancen mit heraus, rannte und rackerte für zwei.  

1. FC Kaiserslautern v 1899 Hoffenheim - Bundesliga

Quelle: Bongarts/Getty Images

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Doch dann wechselte Hoffenheim den Isländer Gylfi Sigurdsson ein, der schoss gleich einen Freistoß und verwandelte zum 2:2. Lauters Torwart Sippel flog vergeblich.

1. FC Kaiserslautern - 1899 Hoffenheim 2:2 (0:1)

Kaiserslautern: Sippel - Dick, Amedick, Rodnei, Jessen - Bilek - Kirch, Tiffert, Ilicevic - Lakic, Hoffer

Hoffenheim: Daniel Haas - Beck, Simunic, Vorsah, Compper - Gustavo - Weis (77. Sigurdsson), Salihovic (78. Rudy) - Mlapa (78. Vukcevic), Ibisevic, Ba

Tore: 0:1 Luiz Gustavo (39.), 1:1 Hoffer (46.), 2:1 Hoffer (75. ), 2:2 Sigurdsson (77.)

Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)

Zuschauer: 44.453

Gelbe Karten: Ilicevic

VfL Wolfsburg - Hannover 96

Quelle: dpa

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Manche feiern mit grünen Eckfahnen (siehe Bremen gegen Mainz) - andere mit grün-weißen Schnullern. Diego nach seinem Traumtor (ein Fallrückzieher) zum 2:0.

VfL Wolfsburg - Hannover 96

Quelle: dpa

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Den zweiten Treffer für den VfL Wolfsburg erzielte Edin Dzeko. Der VfL erlöste sich damit wie der VfB Stuttgart mit den ersten drei Punkten.

VfL Wolfsburg - Hannover 96 2:0 (0:0) Wolfsburg: Benaglio - Riether (39. Pekarik), Kjaer, Barzagli, Marcel Schäfer - Josue - Hasebe, Kahlenberg - Diego (66. Dejagah) - Grafite (86. Mandzukic), Dzeko

Hannover: Fromlowitz - Cherundolo, Avevor, Christian Schulz, Djakpa - Schmiedebach (71. Stindl), Pinto - Stoppelkamp (83. Forssell), Rausch (76. Beasley) - Ya Konan, Abdellaoue

Tore: 1:0 Diego (55.), 2:0 Dzeko (67.)

Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)

Zuschauer: 30.000 (ausverkauft)

Gelbe Karten: Diego (3), Josue - Schmiedebach, Christian Schulz

Borussia Dortmund's Kagawa and Schmelzer celebrate a goal against Schalke 04 during the German Bundesliga soccer match in Gelsenkirchen

Quelle: REUTERS

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Der Japaner Shinji Kagawa hat schon viel über die Kultur des Ruhrpotts gelernt. Lektion eins: Tore im Revier-Derby gegen Schalke zählen mehr als gewöhnliche Treffer. Kagawa traf beim Dortmunder 3:1-Sieg zwei Mal - und machte sich so zum Lokal-Helden, der nebenbei Schalke 04 noch weiter in die Krise schoss.

Schalke 04 - Borussia Dortmund 1:3 (0:1)

Schalke: Neuer - Moritz, Höwedes, Plestan, Sarpei (66. Matip) - Rakitic, Kluge - Farfan, Raul, Deac (46. Edu) - Huntelaar

Dortmund: Weidenfeller - Owomoyela, Subotic, Hummels, Schmelzer - Sven Bender, Sahin - Götze (46. Blaszczykowski), Kagawa (74. Lewandowski), Großkreutz - Barrios (81. Piszczek)

Tore: 0:1 Kagawa (20.), 0:2 Kagawa (58.), 0:3 Lewandowski (86.), 1:3 Huntelaar (89.)

Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

Zuschauer: 60.069

Gelb-Rote Karten: Plestan (Schalke 04) wegen wiederholten Foulspiels (61.)

Gelbe Karten: - Owomoyela, Kagawa, Weidenfeller

FC St. Pauli v Hamburger SV - Bundesliga

Quelle: Bongarts/Getty Images

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Es war nicht besonders viel Feuer drin, im unterkühlten Hamburger Derby. HSV-Torwart Frank Rost nannte die ersten 75. Minuten später "Ringelpiez mit Anfassen". Erst in der 77. Minute, nachdem Fabian Boll den FC St. Pauli in Front gebracht hatte, nahm die Partie Fahrt auf, der HSV begann energisch zu kämpfen - und kam durch den eingewechselten Mladen Petric noch zum 1:1-Ausgleich. 

FC St. Pauli - Hamburger SV 1:1 (0:0)

St. Pauli: Kessler - Rothenbach, Zambrano, Thorandt, Oczipka - Boll, Lehmann - Bruns (67. Bartels), Hennings (73. Asamoah), Naki (84. Kruse) - Ebbers

Hamburg: Rost - Rincon, Westermann, Mathijsen, Jansen - Jarolim (79. Trochowski), Ze Roberto - Pitroipa, Guerrero (63. Petric), Elia (79. Choupo-Moting) - van Nistelrooy

Tore: 1:0 Boll (77.), 1:1 Petric (88.)

Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf)

Zuschauer: 24.360 (ausverkauft) 

Gelbe Karten: Oczipka, Lehmann - Guerrero, Rincon

Bayer 04 Leverkusen - 1. FC Nürnberg

Quelle: dpa

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Der Club kämpfte mit offenem Visier (und offenen Augen, hier Julian Schieber) - und verdiente sich mit einer glänzenden Defensiv-Leistung einen Punkt gegen den Favoriten aus Leverkusen.

Bayer Leverkusen - 1. FC Nürnberg 0:0

Leverkusen: Adler - Schwaab, Manuel Friedrich, Hyypiä, Kadlec - Lars Bender, Reinartz - Sam (58. Vidal), Barnetta - Helmes (57. Jörgensen), Kießling (12. Derdiyok)

Nürnberg: Raphael Schäfer - Judt, Nilsson, Wolf, Pinola - Simons - Eigler (90.+1 Cohen), Hegeler, Gündogan (66. Ekici), Frantz (84. Vidosic) - Schieber

Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)

Zuschauer: 23.963

Gelbe Karten: Lars Bender (2) - Simons, Pinola (2)

FC Bayern München - 1. FC Köln

Quelle: dpa

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Der FC Bayern hingegen hängt im MIttelfeld der Tabelle fest, auch gegen Köln schafften Thomas Müller und seine Mitspieler kein Tor.

Bayern München - 1. FC Köln 0:0 (0:0)

München: Butt - Lahm, van Buyten, Badstuber, Contento - van Bommel, Schweinsteiger - Toni Kroos, Müller, Ribery - Klose (71. Gomez)

 Köln: Mondragon - Brecko, Geromel, Pezzoni, Ehret - Petit - Freis, Yalcin (66. Lanig), Jajalo (85. Matuschyk), Clemens (90. Ionita) - Podolski

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 69.000 (ausverkauft) 

Gelbe Karten: Brecko

Eintracht Frankfurt v SC Freiburg - Bundesliga

Quelle: Bongarts/Getty Images

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Am Freitag machte der SC Freiburg seinen besten Saisonstart in der Bundesliga-Geschichte perfekt. Jan Rosenthal traf kurz vor Schluss in Frankfurt.

Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 0:1 (0:0)

Eintracht Frankfurt: Nikolov - Jung, Franz (90.+1 Chris), Russ, Tzavellas - Schwegler - Ochs, Meier (60. Caio), Altintop, Köhler (81. Korkmaz) - Gekas

SC Freiburg: Baumann - Mujdza, Barth, Butscher, Bastians - Schuster - Abdessadki (90.+1 Toprak), Makiadi (70. Nicu), Rosenthal, Putsila - Cissé

Schiedsrichter: Perl (Pullach) -

Zuschauer: 40 600

Tor: 0:1 Rosenthal (89.)

Gelbe Karten: Tzavellas (2) / Abdessadki (2), Rosenthal (1)

© sueddeutsche.de
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