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Bundesliga, 15. Spieltag:Nichts als Ärger

Der 1. FC Köln verliert trotz guter Leistung gegen Bayer Leverkusen, Wolfsburg und Bremen verschießen lustig Elfmeter, Hannover 96 zwingt Mönchengladbach noch tiefer in die Krise. Alle Spiele, alle Tore.

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1. FC Nuernberg - Borussia Dortmund

Quelle: dapd

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Der 1. FC Köln verliert trotz guter Leistung gegen Bayer Leverkusen, Wolfsburg und Bremen verschießen lustig Elfmeter, Hannover 96 zwingt Mönchengladbach noch tiefer in die Krise. Alle Spiele, alle Tore.

Sie siegen und siegen und siegen: Borussia Dortmund ließ sich auch nicht vom Nürnberger Schneegestöber beeindrucken und gewann beim "Club" mit 2:0. Nach dem Ausfall von Lucas Barrios war der Pole Robert Lewandowski in die Startformation gerutscht - und bedankte sich mit dem Treffer zum 2:0. Das erste Tor für den BVB ...

Mats Hummels

Quelle: AP

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... hatte Abwehrspieler Mats Hummels per Kopf besorgt, nachdem Nürnbergs Innenverteidiger Andreas Wolf bei einem Freistoß geschlafen hatte und den Nationalspieler in seinem Rücken ziehen ließ. Die Borussia ist überlegener Herbstmeister und kann den FC Bayern in der Tabelle wohl nur noch mit dem Fernglas erkennen.

1. FC Nürnberg - Borussia Dortmund 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Hummels (23.), 0:2 Lewandowski (88.)

Schiedsrichter: Weiner (Giesen)

Zuschauer: 48 548 (ausverkauft)

Gelbe Karten: Gündogan (1), Schieber (2) / Lewandowski (2), Subotic (4)

Bayer Leverkusen - 1. FC Koeln

Quelle: dapd

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Es war schon zum verrückt werden. Da lieferten Lukas Podolski und der 1. FC Köln das beste Spiel seit Wochen - und dennoch blieb am Ende nichts als Ärger. Nicht, weil Fabrice Ehret (hinten im Bild) in dieser Situation Majestätsbeleidigung betrieb und Lukas Podolski die Ball wegschnappte. Vielmehr, weil der FC nach der neuerlichen Niederlage, diesmal im Derby gegen Bayer Leverkusen, weiter auf einem Abstiegsplatz verharrt.

Bayer Leverkusen v 1. FC Koeln - Bundesliga

Quelle: Bongarts/Getty Images

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Das lag vor allem daran, weil Leverkusen cleverer spielte. Zu sehen beispielsweise an Tranquillo Barnetta, dem Schweizer Nationalspieler, der höchst trocken zum zwischenzeitlichen 2:1 einnetzte.

Leverkusen - 1. FC Köln 3:2 (1:1)

Tore: 1:0 Helmes (21.), 1:1 Geromel (27.), 2:1 Barnetta (55.), 3:1 Reinartz (61.), 3:2 Lanig (65.)

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)

Gelbe Karten: Augusto (2) - Petit (3)

Zuschauer: 30.210 (ausverkauft)

Jefferson Farfan

Quelle: AP

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Den ungläubigsten Jubel des Spieltags erlebte die Arena auf Schalke. Eine Halbzeit lang wurde der FC Schalke 04 an die Wand gespielt - vom FC Bayern München, der in schöner Regelmäßigkeit an Nationaltorhüter Manuel Neuer scheiterte. Ein einziger Angriff reichte anschließend, um den Deutschen Meister zu demontieren.

FC Schalke 04 - FC Bayern Muenchen

Quelle: dapd

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So gemein kann Fußball sein: Mario Gomez scheiterte zweimal ganz frei vor Schalke-Keeper Neuer, Schalke traf auf der anderen Seite eiskalt zweimal. Und der zuletzt so treffsichere Gomez? Der verstand die Welt nicht mehr.

Schalke 04 - Bayern München 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 Jurado (58.), 2:0 Höwedes (67.)

Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)

Gelbe Karten: - Toni Kroos

Zuschauer: 61.673 (ausverkauft)

Eintracht Frankfurt - 1. FSV Mainz 05

Quelle: dapd

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Eine seltsame erste Halbzeit erlebte Eintracht Frankfurt gegen den FSV Mainz 05: Seltsam zunächst, weil nicht Cheftorschütze Theofanis Gekas (links im Bild) zur Führung traf, sondern sein Teamkollege Marco Russ (rechts).

Eintracht Frankfurt v FSV Mainz 05 - Bundesliga

Quelle: Bongarts/Getty Images

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Dann, weil sich ausgerechnet der erfahrene Stürmer Halil Altintop im eigenen Strafraum ein dummes Foul leistete. André Schürrle ließ sich die Chance nicht entgehen und setzte den Elfmeter trocken zum Ausgleich in die Tormitte. Sollte die Dortmunder Herbstmeisterschaft noch kippen? Nein, Gekas (wer sonst) traf in der 84. Minute ebenfalls per Elfmeter zum Sieg.

Eintracht Frankfurt - FSV Mainz 05 2:1 (1:1)

Tore: 1:0 Russ (35.), 1:1 Schürrle (42., Foulelfmeter), 2:1 Gekas (84., Handelfmeter)

Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf)

Gelbe Karten: - Zabavnik (5), Kirchhoff

Zuschauer: 51.500 (ausverkauft)

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Quelle: AFP

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Wahrlich kein schönes Spiel lieferten sich der VfL Wolfsburg und Werder Bremen, wozu ganz sicher auch die quietschorangenen Trikos der Bremer (rechts im Bild Marko Marin) beitrugen. Beide Mannschaften zeigten nicht, dass sie nach den Pleiten der vergangenen Wochen auf dem Weg der Besserung sein sollten.

VfL Wolfsburg v SV Werder Bremen - Bundesliga

Quelle: Bongarts/Getty Images

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Gegen seine alten Kollegen ging zumindest Wolfsburgs Diego (rechts im Bild) engagiert zu Werke. Er lief, schoss, foulte, meckerte - und holte sich die gelbe Karte ab. Das Ende dann kurios: Erst verschoss Frings für Bremen einen Elfmeter, dann Dzeko für Wolfsburg. Dann war das Spiel zum Glück vorbei.

Wolfsburg - Werder Bremen 0:0 

Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)

Gelbe Karten: Diego (6), Barzagli (4), Kjaer (3) - Prödl (3)

Besondere Vorkommnisse: Benaglio hält Foulelfmeter von Frings (73.), Dzeko schießt Foulelfmeter über das Tor (77.)

Zuschauer: 30.000 (ausverkauft) 

Borussia Moenchengladbach - Hannover 96

Quelle: dapd

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Zunächst sah es noch ganz gut aus für Borussia Mönchengladbach: Dem Amerikaner Bradley gelang gegen den Überraschungs-Champions-League-Kandidaten Hannover 96 per Freistoß die Führung, Raul Bobadilla (links im Bild) holte sich anschließend  übermotiviert eine rote Karte ab. Doch Gladbach wäre dieser Tage nicht Gladbach, würde nicht der nächste Rückschlag folgen...

Borussia Moenchengladbach - Hannover 96

Quelle: dapd

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... und zwar in Person von Mike Hanke und Didier Ya Konan (rechts im Bild), die binnen Minuten das Spiel drehten. Hannover ist weiterhin Tabellendritter, Gladbach bleibt Letzter.

Borussia Mönchengladbach - Hannover 96 1:2 (1:0)

Tore: 1:0 Bradley (17.), 1:1 Hanke (73.), 1:2 Ya Konan (75.)

Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)

Zuschauer: 37.195

Rote Karte: Bobadilla nach einer Tätlichkeit (43.)

Gelbe Karten: Reus (5), Daems - Stindl

VfB Stuttgart - TSG 1899 Hoffenheim

Quelle: dapd

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Guter Start für 1899 Hoffenheim im Südwest-Derby beim VfB Stuttgart: Sejad Salihovic (in der Bildmitte) traf bereits nach elf Minuten, Boris Vukcevic (rechts) und Sebastian Rudy freuten sich mit. Zu diesem Zeitpunkt war Stuttgart Tabellenletzter.

VfB Stuttgart v 1899 Hoffenheim - Bundesliga

Quelle: Bongarts/Getty Images

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Martin Harnik jedoch schaffte nach einer halben Stunde den Ausgleich. Zumindest Letzter ist der VfB Stuttgart damit nicht mehr.

VfB Stuttgart - 1899 Hoffenheim 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 Salihovic (11.), 1:1 Harnik (34.)

Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)

Rote Karte: Vorsah nach einer Tätlichkeit (41.)

Gelbe Karten: Boka (3), Harnik (2), Cacau (3) - Salihovic (4), Weis (3)

Zuschauer: 36.800

Sportclub Freiburg - Hamburger SV

Quelle: dapd

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Ein Billiard-Tor, auf das Snookerkönig Ronny O'Sullivan wahrlich stolz gewesen wäre, gelang Torjäger Demba Papiss Cissé (rechts im Bild). Im Spiel des SC Freiburg gegen den Hamburger SV nahm er den Ball schon nach drei Minuten mit dem Oberschenkel an, schoss ihn an den linken Pfosten, von dort prallte er an den rechten Pfosten - und zurück zu Cissé, der beherzt einnetzte.

SC Freiburg v Hamburger SV - Bundesliga

Quelle: Bongarts/Getty Images

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Was der HSV (links im Bild Heiko Westermann) anschließend zeigte, war teilweise erschreckend. Nicht mal eine gelbe Karte holten sich die Hanseaten ab. Der Freiburger Sieg geriet so nicht mehr in Gefahr.

SC Freiburg - Hamburger SV 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 Cisse (4.)

Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)

Gelbe Karten: Cisse (4) -

Zuschauer: 23.900 (ausverkauft)

FC St. Pauli - 1. FC Kaiserslautern

Quelle: dapd

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Das Spiel der beiden Aufsteiger FC St. Pauli  und 1. FC Kaiserslautern, die die Bundesliga bislang mit erfrischendem Fußball bereichert haben, hätte eigentlich keinen Sieger verdient gehabt. Ein typisches 0:0 am Freitagabend also, mit viel Kampf, ohne große Aktionen in den Strafräumen. Der FC St. Pauli gewann dennoch. Schuld daran...

FC St. Pauli - 1. FC Kaiserslautern

Quelle: dpa

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... war ausgerechnet Christian Tiffert, der vor einer Woche beim 5:0 des FCK gegen den FC Schalke noch bester Mann auf dem Platz war. Tiffert hielt seinen Kopf unglücklich in einen Eckball, der Ball landete im eigenen Tor, St. Pauli konnte feiern.

FC St. Pauli - 1. FC Kaiserslautern 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 Tiffert (48., Eigentor)

Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)

Gelbe Karten: Morena - Amedick (3), Abel (3), Lakic (5)

Zuschauer: 24.373

© sueddeutsche.de/ebc
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