BraunschweigAus trotz Aufstieg

Nicht mehr Trainer in Braunschweig: Marco Antwerpen.
Nicht mehr Trainer in Braunschweig: Marco Antwerpen. (Foto: imago images/Revierfoto)

Obwohl er die Eintracht mit einem starken Endspurt in die zweite Liga geführt hat, trennt sich Braunschweig nach nur sieben Monaten wieder von Trainer Marco Antwerpen. Seine kantige Art soll im Klub nicht gut angekommen sein.

Nur wenige Tage nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga hat sich Eintracht Braunschweig von Trainer Marco Antwerpen getrennt. Der Vertrag mit dem 48-Jährigen werde nicht verlängert, entschied der Aufsichtsrat nach intensiven Beratungen. Sportdirektor Peter Vollmann wollte den von ihm selbst erst im November verpflichteten Antwerpen gerne behalten, fand im Gremium jedoch keine Mehrheit dafür. "Wir sind Marco für seine geleistete Arbeit extrem dankbar. Er hat einen hohen Anteil an der Rückkehr in die zweite Liga", sagte Präsident und Aufsichtsrats-Chef Sebastian Ebel: "Wir müssen aber den gesamten Saisonverlauf bewerten." Als möglicher Nachfolger gilt Daniel Meyer, 40, der vor einem Jahr Erzgebirge Aue zum Klassenerhalt in der zweiten Liga führte, im August 2019 dort aber gehen musste. Antwerpen und Braunschweig standen schon vor der Corona-Krise kurz vor der Trennung, als die Eintracht im März auf den neunten Platz zurückgefallen war. Das Team steigerte sich nach dem Re-Start allerdings entscheidend, Antwerpens Belastungsteuerung und seine Personalentscheidungen griffen. Mit seiner direkten, mitunter kantigen Art eckte er jedoch bei einigen im Klub an.

© SZ vom 08.07.2020 / dpa - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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