Boxen:Verrückt genug

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Marco Huck bereitet sich in Las Vegas auf den WM-Kampf gegen Krzystof Glowacki vor. Es ist das erste Gefecht nach der Trennung von Trainer Ulli Wegner und dem Boxstall von Sauerland.

Von Jürgen Schmieder, Las Vegas

Marco Huck steht vor den Bellagio Fountains in Las Vegas. Es ist Mitternacht, gerade wurde zu "Viva Las Vegas" ein Wasserspektakel aufgeführt. Huck lehnt am Geländer, er blickt auf den künstlichen See mit den 1214 Fontänen, dann sieht er hinüber zum MGM Grand, wo kürzlich Floyd Mayweather junior Manny Pacquiao besiegt hat. "Schon verrückt, diese Stadt, oder? Mitten in der Wüste, aus dem Nichts erbaut", sagt er. "Du kannst hier gewinnen, du kannst aber auch gewaltig verlieren. Es gab mal einen Typen, Terrance Watanabe, der hat hier innerhalb eines Jahres 127 Millionen Dollar verloren."

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