Streit um den Dortmunder Stadionnamen:Ein Sponsor sollte souverän bleiben

Streit um den Dortmunder Stadionnamen: Das Banner des Anstoßes: BVB-Fans präsentieren vor dem Heimspiel der Dortmunder gegen Union Berlin im Signal-Iduna-Park den Schriftzug "Für immer Westfalenstadion".

Das Banner des Anstoßes: BVB-Fans präsentieren vor dem Heimspiel der Dortmunder gegen Union Berlin im Signal-Iduna-Park den Schriftzug "Für immer Westfalenstadion".

(Foto: Bernd Thissen/dpa)

Weil BVB-Anhänger am Namen "Westfalenstadion" festhalten, reagiert der Sponsor pikiert, der die Namensrechte an der Arena hält - aber Fans dürfen traditionsbewusst und dabei opportunistisch sein.

Kommentar von Ulrich Hartmann

Nächstes Jahr wird das Dortmunder Westfalenstadion 50 Jahre alt. Ach, pardon, Westfalenstadion darf man ja nicht mehr sagen, selbst wenn Deutschlands größtes Fußballstadion nach wie vor so im Grundbuch steht. Das Westfalenstadion heißt seit Ende 2005 Signal-Iduna-Park. Das Namenssponsoring lässt sich die gleichnamige Dortmunder Versicherung bis 2031 knapp 100 Millionen Euro kosten. Was sie zu diesem Preis nicht mit dazu bekommt, ist das Wohlwollen jener traditionalistischen Fans, die neulich beim Bundesligaspiel gegen Union Berlin ein riesiges Banner präsentierten, auf dem stand: "Für immer Westfalenstadion".

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