Borussia DortmundAbschied vom Julian-Brandt-Fußball

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Besten Dank: Niklas Süle, Julian Brandt und Salih Özcan (v.l.) werden vor dem Spiel verabschiedet.
Besten Dank: Niklas Süle, Julian Brandt und Salih Özcan (v.l.) werden vor dem Spiel verabschiedet. Bernd Thissen/dpa

Dass der letzte Identifikationsspieler den BVB verlässt, passt zum Trend beim zweitbesten deutschen Fußballklub. Unter Trainer Kovac gilt das Motto „Verteidigung zuerst“ – was Julian Brandt nun zum einzigen ablösefreien Weltstar macht.

Von Freddie Röckenhaus

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So richtig wollte Julian Brandt auch an diesem Abend die Wehmut nicht hochkommen lassen: das letzte Mal die Arme hochreißen vor der gelben Wand des Dortmunder Stadions, das letzte Mal das Schaumbad der Emotionen. Aber Dortmunds scheidender Spielmacher ließ sich nicht viel anmerken und navigierte auch im unvermeidlichen Spielfeld-Interview gewitzt wie immer um jede sichtliche Gefühlswallung herum. Die letzte Schicht in Dortmund: 3:2 gewonnen gegen Eintracht Frankfurt, 75 Minuten gespielt, mit der Zehn auf dem Rücken, die Kapitänsbinde am Arm, Ovationen bei der Auswechslung. Wohin es Dortmunds fußballerisch begabtesten Spieler nun treibt – es blieb auch an diesem Abend ein Geheimnis.

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