TransfermarktBunte BVB-Pokalparty – und noch ein Neuer aus London

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Ausgeliehen aus der Premier League: Ethan Nwaneri spielt in dieser Saison für den BVB.
Ausgeliehen aus der Premier League: Ethan Nwaneri spielt in dieser Saison für den BVB.
John Walton/PA Wire/dpa

Borussia Dortmund zieht mühelos eine Runde weiter und verkündet kurz vor Transferschluss einen Zugang vom FC Arsenal.

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Es war ein Pokalabend, der ungewohnt schöne Bilder lieferte: 45917 Zuschauer waren gekommen – Rekord bei einer DFB-Pokal-Partie mit Beteiligung eines Fünftligisten! Nach dem Abpfiff drehten die Spieler beider Teams eine gemeinsame Ehrenrunde und posierten für ein großes Gruppenfoto.

Mit entsprechend breitem Lächeln verließ Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac das Hamburger Volksparkstadion. „Ich freue mich wirklich, das war ein gelungener Tag. Wir sind weiter, das Ergebnis war sekundär. Aber was während des Spiel und danach ablief, das hat man in der Form selten gesehen. Das Drumherum war so schön“, sagt Kovac nach dem lockeren 5:0 (4:0) in der am Montagabend nachgeholten Erstrundenpartie beim Hamburger Oberligisten HEBC, die wegen der Verlegung in die Arena des HSV zu einer großen Party wurde.

Für den BVB war der Abend nach dem Schock der schweren Knieverletzung von Zugang Giannis Konstantelias (Kreuzbandriss) ein Stimmungsaufheller – auch deshalb, weil zur Pokalfolklore eine Vollzugsmeldung vom kurz vor dem Anpfiff geschlossenen Sommer-Transfermarkt kam. Um das Aus für Konstantentelias in den nächsten Monaten zu kompensieren, organisierten sich die Dortmunde noch Ethan Nwaneri (im Bild unten) als Last-Minute-Leihgabe vom FC Arsenal.

„Er ist ein Spieler, der mit dem linken Fuß vieles kann“, sagte Kovac über das 19-jährige Offensivtalent. Nwaneri sei „sehr schnell und sehr trickreich“, so Kovac: „Nach der traurigen Verletzung mussten wir reagieren. Ich bin mir sicher, dass wir mit ihm noch mal eine richtig gute Verstärkung dazu geholt haben.“ Nwaneri kommt mit der Empfehlung, der bisher jüngste Spieler der Premier-League-Geschichte zu sein. 15 Jahre und 181 Tage war er jung, als er vor vier Jahren für die Gunners debütierte. Zwölf Torbeteiligungen in 51 Pflichtspielen konnte er seither vorweisen.

Ob Nwaneri bereits im Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr) in Hoffenheim dabei ist, ließ Kovac offen. Im Pokal lief ohnehin alles nach Plan. Obwohl Kovac sein Team auf sieben Positionen verändert hatte, erfüllte der BVB beim Oberligisten mühelos die Pflicht.

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