Es ist ein kleiner Schritt für einen Segler, und fast wäre Boris Herrmann einfach von Bord gegangen, ohne groß nachzudenken. Dann hielt er doch noch inne, bevor er hinunter hüpfte von seinem Schiff in die Arme seines Teams. Es waren die ersten Umarmungen nach 80 Tagen Einsamkeit, das erste Mal wieder Land unter den Füßen, und es schien, als würde der Segler Energie schöpfen aus jeder Begegnung im Hafen von Les Sables-d’Olonne. „Eine Berührung, ein Blick, wenn man die Stimmung von anderen Menschen spüren kann: Es ist etwas ganz Besonderes, wenn man wieder in der Nähe von Menschen ist“, hatte der 43-Jährige im Interview mit der SZ zuvor gesagt.
Boris Herrmann ist im ZielEr will unbedingt noch mal antreten
Lesezeit: 3 Min.

80 Tage voller Abenteuer und Prüfungen: Als Mitfavorit gestartet, beendet Weltumsegler Boris Herrmann die Vendée Globe auf Rang zwölf. Doch er hat schon neue Ziele im Visier.
Von Thomas Gröbner
