Inge Henning Andersen, 52, ist der Präsident von FK Bodö Glimt – der Überraschungsmannschaft der diesjährigen Champions League. Er wurde zwar nicht in Bodö geboren, sondern in einem kleinen Ort namens Sandnessjön, der ebenfalls nördlich des Polarkreises liegt. Er wuchs aber in Bodö auf. „Es ist nicht nur eine schöne Stadt, sondern auch ein guter Ort, um groß zu werden“, sagt Andersen in einer Videokonferenz mit der SZ. Er durchlief die Jugendabteilung von Bodö/Glimt, wurde Spieler der ersten Mannschaft, damals noch in der dritten Liga, später Trainer und Schiedsrichter. In Bodö schloss er ein Wirtschaftsstudium ab, ging in die Lehre und zurück zu FK Bodö Glimt. Dort wurde er Teil einer Erfolgsgeschichte, die altbekannte Muster im Profifußball infrage stellt. (Anm. d. Red.: Das Gespräch wurde vor dem Hinspiel im Achtelfinale gegen Sporting Lissabon geführt, das Bodö mit 3:0 gewann.)
Bodö/Glimt im Champions-League-Achtelfinale„Geld bringt Erfolg im Fußball? Wir glauben nicht daran“
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Wie tickt der FK Bodö Glimt? Präsident Inge Henning Andersen spricht über das Wertegerüst seines Klubs, das raue Küstenklima bei Heimspielen – und erklärt, warum Norweger generell so großen Erfolg im Sport haben.
Interview von Javier Cáceres

Norwegischer Klub in der Champions League:Bodö glimmt
Der nördlich des Polarkreises beheimatete Klub Bodö/Glimt schickt sich an, ins Achtelfinale der Champions League einzuziehen. Der Erfolg fußt auf dem mörderischen Offensivstil des Trainers – und den Tricks eines früheren Kampfjetpiloten.
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