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Bob-/Skeleton-WM:Viele Medaillen für deutsche Athleten

Am Schluss-Wochenende der Bob- und Skeleton-WM in Altenberg haben die Athleten des deutschen Verbandes BSD noch einmal Medaillen in großer Stückzahl errungen. Im Viererbob gewann Francesco Friedrich mit seiner Crew (Bild unten) nach dem Zweier abermals Gold - vor dem Österreicher Benjamin Maier und dem Berchtesgadener Johannes Lochner. Im Skeleton belegten Tina Hermann (oben) und Jacqueline Lölling Platz eins und zwei. Hermann machte dabei einen misslungenen ersten von vier Läufen wett, Lölling bestach mit hohem Tempo. Und im Frauen-Bob gab es im Grunde nur eine ernsthafte Gegnerin: die Amerikanerin Kaillie Humphries. Sie hatte schon im Zweier gewonnen und holte sich nun auch WM-Gold im neuen Monobob. Das Duell Humphries gegen die Deutschen dürfte bei Olympia in Peking 2022 die Wettbewerbe prägen. Denn hinter ihr positionierten sich auch im Mono-Rennen die BSD-Pilotinnen: Silber holte Stephanie Schneider, Bronze Laura Nolte, und auf Platz vier kam Olympiasiegerin Mariama Jamanka, die das in dieser Saison schnell eingeführte Solo-Fahren ablehnt, aber wegen diverser Regularien bei Olympia eine Medaille darin holen soll. Bislang sind die Deutschen im Monobob weitgehend geschlagen worden, das Triple von Silber bis Platz vier macht nun Mut: "Dass die Mädels so von der Konkurrenz verprügelt werden, waren wir nicht gewohnt. Das Ergebnis ist eine Genugtuung für die gesamte Mannschaft", sagte Trainer René Spies.

© SZ vom 15.02.2021 / SZ
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