BildstreckeBelogen und betrogen

Es scheint derzeit, als sei keine Sportart mehr sicher vor Betrügereien. Von manipulierten Bällen bis hin zu militärischem Spionagegerät ist alles dabei. Ein Streifzug durch die betrügerische Welt des Sports.

Es scheint das Jahr der Betrügereien im Sport zu sein. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass von Manipulationen berichtet wird. Dabei kennt die Bandbreite der Betrugsmöglichkeiten keine Grenzen.

Aktuelles Beispiel: Die Fußball-WM der Damen in China. Nein, es geht nicht ums Halten und Ziehen während des Spiel, wie auf dem Bild demonstriert, sondern um einen handfesten Spionageskandal. Die dänische Nationalmannschaft wollte im Hotel eine Besprechung abhalten, als sie hinter dem an der Wand angebrachten Spiegel zwei asiatische Männer mit Videokamera entdeckten.

Naheliegend scheint, dass die beiden spioniert haben, um Chinas Fußballerinnen mit Informationen aus internen Sitzungen des Gegners zu versorgen. Diese Vermutung bringt aber die Chinesen auf die Palme. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua verkündete bereits, dass Dänemarks Trainer Kenneth Heiner-Möller die Chinesen keineswegs der Spionage verdächtigt. Aha.

Das mit der Spionage geht aber professioneller:

Foto: dpa

9. Oktober 2006, 15:482006-10-09 15:48:00 ©