Kurz vor Weihnachten 2025 wurde der norwegische Spitzenbiathlet Sivert Guttorm Bakken tot aufgefunden. Er wurde nur 27 Jahre alt. Die exakten Umstände der Tragödie sind bisher nicht geklärt, im Mittelpunkt der Debatten steht aber das Rätsel um eine Höhentrainingsmaske, die Bakken auf dem Gesicht trug, als ihn ein Teamkollege leblos im Hotelzimmer fand. Solche Geräte simulieren die Atemsituation in großer Höhe. Wie gefährlich sind sie? Sollten sie generell verboten werden? Welche Alternativen gibt es? Und warum sind speziell norwegische Wintersportler anderen Nationen so überlegen? Antworten von Wilhelm Bloch, 66, Professor am Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln.
Höhenmasken und Doping„Das ist, gelinde gesagt, Wahnsinn“
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Höhentrainingsmasken, wie hier im Symbolbild, sind im Leistungssport erlaubt, allerdings umstritten. Im norwegischen Biathlonverband wird seit dem Tod von Sivert Bakken darauf verzichtet.
ShoppingKingLouie/IMAGO/Pond5 ImagesSeit dem Tod des Biathleten Sivert Bakken wird diskutiert: Warum trug der Norweger im Schlaf eine Höhenmaske? Welchen Zweck haben solche Geräte? Und wann sind sie gefährlich? Ein Gespräch mit Mediziner Wilhelm Bloch.
Interview von Korbinian Eisenberger, Antholz
