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Biathlon:Røiseland bricht Rekord, Bø siegt souverän

Gewinnt das letzte WM-Rennen von Antholz: die Norwegerin Marte Olsbu Røiseland.

(Foto: AFP)
  • Die Norwegerin Marte Olsbu Røiseland hat auch das letzte WM-Rennen von Antholz gewonnen.
  • Mit fünf Mal Gold und zwei Mal Bronze ist sie nun die erfolgreichste Athletin überhaupt bei einer Biathlon-Weltmeisterschaft.
  • Ihr Landsmann Johannes Thingnes Bø gewinnt den Massenstart bei den Herren, der Russe Alexander Loginow tritt nach einer Doping-Razzia gar nicht erst an.

Die deutschen Biathletinnen sind in ihrem letzten Rennen bei der WM in Antholz ohne Medaille geblieben. Im Massenstart über 12,5 km belegte Franziska Preuß als beste von ihnen nach drei Strafrunden den achten Rang. Auch Karolin Horchler und Vanessa Hinz leisteten sich drei Fehler, Denise Herrmann sogar sieben. Sie alle verpassten die Top Ten und landeten am Ende auf den Plätzen 13, 17 und zwölf. "Mehr war nicht drin, ich bin körperlich echt am Ende", sagte Preuß, die als einzige Deutsche alle sieben möglichen Rennen bestritt. "Grundsätzlich bin ich mit der WM aber zufrieden."

Gold gewann die Norwegerin Marte Olsbu Røiseland. Sie gewann damit in allen sieben WM-Rennen eine Medaille und ist mit fünf Mal Gold und zwei Mal Bronze die erfolgreichste Athletin überhaupt bei einer Biathlon-Weltmeisterschaft. Røiseland setzte sich auf der Schlussrunde gegen die Italienerin Dorothea Wierer durch, Bronze ging an Hanna Öberg aus Schweden.

Ausschlaggebend für den medaillenlosen Abschluss der Deutschen war vor allem das dritte Schießen. Herrmann war zu diesem als Mitglied der Spitzengruppe gekommen, handelte sich aber vier Strafrunden ein. Auch Preuß, die bei den ersten beiden Einlagen fehlerlos geschossen hatte, musste zwei Extrarunden drehen. Insgesamt mussten die Staffel-Vizeweltmeisterinnen zusammen 16 Strafrunden drehen.

Die deutschen Frauen können dennoch ein positives WM-Fazit ziehen: Mit den Silbermedaillen von Herrmann (Verfolgung), Hinz (Einzel), Preuß (Single Mixed) sowie der Staffel haben sie deutlich mehr erreicht als vor den Titelkämpfen erwartet.

Norweger und Franzosen bei den Herren nicht zu schlagen

Die deutschen Herren haben wie vor vier Jahren die Biathlon-WM ohne Einzel-Medaille beendet. In Antholz reichte es im abschließenden Massenstart über 15 km für Johannes Kühn als besten Deutschen nur zu Rang zehn. Auch Benedikt Doll, Arnd Peiffer und Philipp Horn waren weit vom Podest entfernt.

Aus dem norwegisch-französischen Duell ging indes Johannes Thingnes Bø als Sieger hervor. Der Skandinavier gewann Gold vor den Franzosen Quentin Fillon Maillet (+42,0 Sekunden) und Emilien Jacquelin (+55,0). Unter den ersten Acht landeten vier Norweger und drei Franzosen.

© SZ.de/sid/vit
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