Sogar die Jüngeren dürften sich an Zeiten erinnern, als der Münchner Olympiapark in einen Wintersportort verwandelt war. Am 1. Januar 2013 kurvte der Skirennläufer Felix Neureuther beim zweiten und bis dato letzten sogenannten Fis-City-Event Münchens ins Finale des Parallelslaloms. Die beiden Starthäuschen standen damals 564 Meter über dem Meeresspiegel, auf dem – nun ja – Gipfel des Olympiabergs. Und drinnen standen die zwei besten Athleten dieses Slalomzeitalters bereit: der Oberbayer Neureuther und der Österreicher Marcel Hirscher. 17 000 Gäste sollen offiziell dabei gewesen sein, obwohl die Piste nur 200 Meter hinab ins – nun ja – Tal führte. So war das, beim bis dato letzten Münchner Skiweltcup.
MeinungZukunft des Wintersports:Biathlon auf Rollen statt auf Schnee? Keine schlechte Idee
Kommentar von Korbinian Eisenberger
Lesezeit: 2 Min.

Erstmals richtet der Biathlon-Weltverband im wenig winterlichen Münchner Olympiapark Wettkämpfe aus. Dem Sport kann das wichtige Erkenntnisse liefern.

SZ Serie zur Zukunft des Wintersports:Schnee von morgen
Bald wird es in den Alpen an vielen Skiorten zu warm sein, um im Winter die Pisten zu beschneien. Und dann? Anderswo sind Alternativen Schnee schon im Einsatz: Bürsten, Wellen und Kunststoffspaghetti. Ein Blick in die Zukunft des Skifahrens.
Lesen Sie mehr zum Thema