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Biathlon:Herrmann-Wick verabschiedet sich vom Biathlon: "Große Ehre"

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Wiesbaden (dpa) - Mit einem Spaß-Rennen hat sich Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick beim City-Biathlon in Wiesbaden von ihrer aktiven Karriere verabschiedet.

"Es war richtig cool mit den Mädels zusammen. Wir haben es alle nochmal genossen vor der Kulisse in so einer Stadt", sagte Hermann-Wick im ZDF: "Das war eine große Ehre, hier noch mal laufen zu dürfen. Das war ein ganz gigantisches Erlebnis."

Abschiedsrunde, Ehrenrunde

Neben der 34-jährigen Sächsin verabschiedeten sich auch Vanessa Hinz, Karolin Horchler, und Maren Hammerschmidt sowie die beiden norwegischen Olympiasiegerinnen Marte Olsbu Röiseland und Tiril Eckhoff in der hessischen Landeshauptstadt von den Fans. Am Ende liefen sie unter dem Jubel der Zuschauerinnen und Zuschauer auf Skirollern Hand in Hand über die Ziellinie. Nur Röiseland ging nicht auf die Strecke und beließ es beim Schießen. Die Rekordweltmeisterin ist hochschwanger und erwartet in den kommenden Monaten gemeinsam mit ihrem Mann Sverre Olsbu Röiseland, der als Trainer bei den deutschen Biathletinnen arbeitet, ihr erstes Kind.

Hermann-Wick: "Bis zum letzten Tag gerne gemacht"

"Ich habe es bis zum letzten Tag gerne gemacht", sagte Herrmann-Wick zu ihrer Laufbahn. Sie hatte zum Ende des vergangenen Winters ihr letztes Rennen auf Schnee bestritten. In ihrem letzten Jahr gewann die ehemalige Langläuferin unter anderem die Goldmedaille im Sprint bei der Heim-WM in Oberhof.Ihr größter Erfolg war der Olympiasieg im Einzel 2022 in Peking. "Ich habe so gerne Sport gemacht und versuche noch viel zu machen", sagte Herrmann-Wick, für die nun andere Projekte wie der Bau des eigenen Hauses in den Vordergrund gerückt sind: "Ich freue mich, mehr Zeit für die Familie zu haben."

Das Hauptrennen der Frauen in Wiesbaden gewann die italienische Staffel-Weltmeisterin Lisa Vittozzi mit 45,3 Sekunden Vorsprung vor der Deutschen Anna Weidel und Lou Jeanmonnot aus Frankreich. Bei den Männern setzte sich der Norweger Sturla Holm Laegreid vor dem Deutschen Roman Rees und Tarjei Bö aus Norwegen durch.

© dpa-infocom, dpa:230813-99-823855/6

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