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Biathlon:Doll verpasst Podest knapp - WM ohne Schempp

BMW IBU World Cup Biathlon Ruhpolding - Men 4x7.5 km Relay Competition

Verpasste das Podest in der Verfolgung in Ruhpolding nur knapp: Benedikt Doll.

(Foto: Bongarts/Getty Images)

Bei der WM-Generalprobe verliert der deutsche Biathlet den Anschluss erst kurz vor dem Ziel. Conor McGregor gelingt ein fulminantes Comeback. Die Basketballer des FC Bayern verlieren erstmals in der Liga.

Biathlon, Ruhpolding: Biathlet Benedikt Doll hat zum Abschluss des Heim-Weltcups in Ruhpolding nach einer starken Leistung seinen dritten Podestplatz der Saison knapp verpasst. Bei der WM-Generalprobe in der Verfolgung schoss der 29-Jährige am Sonntag nur einen Fehler und wurde am Ende Fünfter. Der Sprint-Dritte Doll kämpfte bis zum Schluss um das Podest, musste aber kurz vor dem Zielstrich den Norweger Vetle Sjastad Christiansen und Simon Desthieux aus Frankreich ziehen lassen.

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Beim vierten Sieg in Serie des fehlerfreien Franzosen Martin Fourcade vor seinem Teamkollegen Quentin Fillon Maillet (1) sicherte sich Christiansen (1) Rang drei. In Abwesenheit von Norwegens Star Johannes Thingnes Bö, der zu Hause bei seiner Frau und seinem in der Vorwoche geborenen Sohn weilt, baute Fourcade seine Führung im Gesamtweltcup aus. Vor 22 000 Zuschauern in der Chiemgau Arena wurde Philipp Nawrath (3) Zwölfter, Olympiasieger Arnd Peiffer (1) kam als 14. ins Ziel, Roman Rees (2) belegte Rang 19. Der Sprint-Neunte Johannes Kühn musste sich nach sechs Fehlern mit Platz 24 zufrieden geben.

25 Tage vor dem ersten WM-Rennen in Antholz (13. bis 23. Februar) haben die deutschen Männer damit ihre Ambitionen untermauert. "Wir haben gezeigt, dass wir zu den Besten gehören und in Schlagdistanz sind", sagte Bundestrainer Mark Kirchner. Auch deshalb wird der Saisonhöhepunkt in Südtirol ohne den formschwachen Ex-Weltmeister Simon Schempp stattfinden. Man habe sich "schweren Herzens" dazu entschlossen, auf den 31-Jährigen zu verzichten, betonte Kirchner nach den Rennen in Ruhpolding.

Basketball, Bundesliga: Der FC Bayern München hat im 15. Saisonspiel die erste Niederlage kassiert. Der deutsche Meister unterlag den zweitplatzierten MHP Riesen Ludwigsburg am Sonntag auswärts mit 74:81 (31:37). Trotz der Niederlage bleiben die Münchner mit einer Bilanz von 14:1-Siegen souveräner Tabellenführer, Ludwigsburg festigte Rang zwei (12:3). Bester Werfer bei den Bayern war Ex-NBA-Spieler Greg Monroe mit 18 Punkten, bei den Gastgebern zeigte Khadeen Carrington mit 28 Zählern eine überragende Partie. Für Bayerns Neu-Trainer Oliver Kostic war es bereits die vierte Niederlage im vierten Spiel. Zuvor hatten die Münchner unter Kostics Leitung in der Euroleague drei Partien in Folge verloren.

Ski alpin, Wengen: Skirennfahrer Thomas Dreßen ist bei der Abfahrt von Wengen auf Platz drei gerast und hat für den ersten deutschen Podestplatz bei dem legendären Rennen seit 29 Jahren gesorgt. Der Oberbayer wurde am Samstag am Lauberhorn nur vom Schweizer Sieger Beat Feuz und Dominik Paris aus Südtirol geschlagen. Dreßen fehlten auf dem wegen Neuschnees etwas verkürzten Abfahrtsklassiker im Berner Oberland 0,31 Sekunden auf Feuz und 0,02 Sekunden auf Paris. Als bis dahin letzter Deutscher war Markus Wasmeier 1992 in Wengen in die Top drei gefahren - er wurde damals Zweiter. Zweitbester Deutscher war nach 38 Startern Manuel Schmid auf dem guten 13. Platz.

Mixed Martial Arts, Las Vegas: Dem irischen Kampfsport-Superstar Conor McGregor ist nach einer 15-monatigen Pause ein eindrucksvolles Comeback gelungen. Der 31 Jahre alte Mixed-Martial-Arts-Kämpfer bezwang den Amerikaner Donald "Cowboy" Cerrone in Las Vegas nach lediglich 40 Sekunden der ersten Runde durch technischen K.o.. Er landete früh einen satten Tritt im Gesicht von Cerrone, feuerte dann noch ein paar kräftige Schläge hinterher - und vorbei war's. Für den populären Mixed-Martial-Arts-Kämpfer McGregor war es der erste Sieg seit November 2016. Seinen bislang letzten Kampf hatte der ehemalige UFC-Champion im Leicht- und im Federgewicht im Oktober 2018 gegen den Russen Chabib Nurmagomedow verloren.

McGregor hat durch den Kampf nach eigener Aussage "gut 80 Millionen US-Dollar" eingenommen - also zwei Millionen pro Sekunde. Der Ire will bis zu seinem 35. Geburtstag Milliardär sein. "Ich bin noch ein Stück weit entfernt", sagte er vor dem Kampf: "Aber ich werde es hinkriegen." Und auf dem Weg dahin, will er auch wieder einen Titel holen.

Biathlon, Ruhpolding: Im dichten Schneetreiben haben es die deutschen Biathletinnen auch zum Abschluss des Heimweltcups in Ruhpolding nicht aufs Podium geschafft. In der Verfolgung über 10 km kam Weltmeisterin Denise Herrmann nach drei Strafrunden als beste Deutsche auf Rang sechs.Siegerin Tiril Eckhoff lief an der Spitze ein einsames Rennen und gewann nach nur einer Strafrunde mit 46,3 Sekunden Vorsprung souverän vor der Slowakin Paulina Fialkova (2). Rang drei ging an Einzel-Olympiasiegerin Hanna Öberg. Franziska Preuß wurde nach zwei Strafrunden Zwölfte, Karolin Horchler landete auf Rang 17.

Ski alpin, Sestriere: Skirennläuferin Viktoria Rebensburg hat die erhoffte erste Podestplatzierung in diesem Winter in ihrer einstigen Paradedisziplin Riesenslalom klar verpasst. Die 30-Jährige aus Kreuth am Tegernsee fiel im italienischen Sestriere noch auf Platz sieben zurück. Nach dem ersten Durchgang hatte Rebensburg noch Rang drei belegt. Auf die zeitgleichen Tagessiegerinnen Federica Brignone (Italien) und Petra Vlhova (Slowakei) fehlten Rebensburg auf der Olympiapiste von 2006 1,09 Sekunden. Der Abstand zur drittplatzierten Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin (USA) war mit 1,08 Sekunden kaum geringer. Die beste deutsche Skirennläuferin wartet im "Riesen" jetzt saisonübergreifend seit sechs Rennen auf eine "Stockerl"-Fahrt. Eine so lange Durststrecke hatte Rebensburg seit ihrem ersten Podium vor zehn Jahren, einem zweiten Rang in Cortina d'Ampezzo, noch nie. Dabei war Rebensburg nach dem guten ersten Lauf noch "erleichtert, weil es die letzten Rennen nicht so locker von der Hand gegangen ist". Die harte Arbeit der vergangenen Tage gerade im Riesenslalom habe sich ausgezahlt, darüber sei sie "froh". Doch im Finale war davon nur noch wenig zu spüren.

© SZ.de/sid/dpa/chge/tbr
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