Biathlon:Dahlmeier Siebte

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IBU World Cup Biathlon 2018

Verhängnisvolle Strafrunden: Wegen Fehlern beim letzten Schießen verpassen Dahlmeier (im Bild) und Hildebrand den Sieg beim Biathlon-Weltcup.

(Foto: Reuters)

Die Doppel-Olympiasiegerin von Pyeongchang aus Partenkirchen sowie ihre Teamkollegin Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) haben einen Sieg beim Weltcup-Rennen in Oslo deutlich verpasst.

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier (Partenkirchen) und Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) haben einen Sieg beim Biathlon-Weltcup in Oslo wegen Fehler beim letzten Schießen verpasst. In der Verfolgung über 10 km lag das Duo vorne, ehe sich beide zwei Strafrunden einhandelten. Dahlmeier, als 28. in das Rennen gegangen, musste sich mit dem siebten Rang begnügen. Hildebrand erreichte das Ziel auf dem 14. Platz, dazwischen schob sich Vanessa Hinz (Schliersee/2) auf Rang zehn. "Es war nicht ganz einfach. Ich denke aber, wenn man so viele Plätze gutmacht, kann man zufrieden sein", sagte Hinz, von Rang 25 gestartet, in der ARD.

Bereits den vierten Weltcup-Sieg in diesem Winter feierte Darja Domratschewa (Weißrussland) trotz zweier Strafrunden. Die Dreifach-Olympiasiegerin von Sotschi gewann vor der Slowakin Anastasiya Kuzmina (4/+9,2 Sekunden) und der US-Amerikanerin Susan Dunklee (2/29,5). Maren Hammerschmidt (Winterberg/1) schaffte es als 17. unter die Top 20. Franziska Preuß (Haag/3) auf Position 25 und Denise Herrmann (Oberwiesenthal/3) als 28. gelang dies nicht. In der kommenden Woche steigt in Tjumen das Weltcup-Finale, das einige Nationen aufgrund der Dopingproblematik in Russland boykottieren.

Die zweimalige Staffel-Weltmeisterin Hildebrand wird möglicherweise nach dieser Saison ihre Karriere beenden. "Ich muss erst mal grob schauen, wo meine Reise in den nächsten Jahren hingeht. Da spielen hauptsächlich private Gründe eine Rolle", sagte Hildebrand. "Körperlich ist es aber kein Problem." Hildebrand wird am kommenden Samstag 31. Sie sei "in so einem Alter, in dem ich mir Gedanken mache, was denn im Leben nach dem Sport kommt", sagte sie. Zuletzt hatte sie teamintern für Unruhe gesorgt, da sie Bundestrainer Gerald Hönig für dessen Aufstellung im olympischen Staffel-Rennen kritisiert hatte. Eine Trainerdiskussion habe sie dadurch aber nicht lostreten wollen.

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