Leichtathletik:Doping oder Knochenkrebs?

Leichtathletik: Sie sei es "leid", den Behörden ihre Behandlungen zu erklären, schreib Sara Benfares Ende Januar in den sozialen Medien. Kurz darauf wurde ihr Positivtest öffentlich.

Sie sei es "leid", den Behörden ihre Behandlungen zu erklären, schreib Sara Benfares Ende Januar in den sozialen Medien. Kurz darauf wurde ihr Positivtest öffentlich.

(Foto: Angelika Warmuth/dpa)

Ein rätselhafter Fall beschäftigt die deutsche Leichtathletik: Hat die Mittelstreckenläuferin Sara Benfares mit Epo und Testosteron gedopt - oder, wie ihr Vater sagt, den Knochenkrebs bekämpft?

Von Johannes Knuth

Der 31. August 2023 ist ein guter Tag für die Mittelstreckenläuferin Sara Benfares. Auf Fotos, die sie an dem Tag zeigen, strahlt sie. Und der Anlass ist auch ein schöner. Eine Stiftung des Landessportverbandes Saarland hat zum Medientermin geladen, mit Athleten, die die Stiftung unterstützt - wie Benfares, die für den LC Rehlingen startet. Damit sie und zehn andere Sportler mit so viel Rückenwind wie möglich Richtung Olympische Spiele in Paris aufbrechen, legt die Stiftung für jeden noch mal 1000 Euro obendrauf, pro Monat, zusätzlich zu den üblichen Förderströmen. Für eine, die wie Benfares nebenbei Pharmazie studiert, ist das keine schlechte Summe.

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