MeinungKonflikt im deutschen Tennis:Becker vs. Zverev – ein Tenniskleinkrieg, der keinem hilft

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Kommentar von Gerald Kleffmann

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Sie haben schon mal mehr aufeinander gehört: Boris Becker (links) und Alexander Zverev, hier 2023 beim Davis Cup.
Sie haben schon mal mehr aufeinander gehört: Boris Becker (links) und Alexander Zverev, hier 2023 beim Davis Cup. (Foto: Paul Zimmer/Imago)

Der immer heftiger geführte Zwist zwischen Deutschlands bestem Tennisprofi Alexander Zverev und Boris Becker schadet beiden. Den Streithähnen würde mehr Gelassenheit helfen – und Selbstkritik.

Der aktuelle Stand? Boris Becker stellte Alexander Zverev ein schlechtes Zeugnis aus. Nach dessen Vorrundenaus bei den ATP Finals sagte der dreimalige Wimbledonsieger in seiner Rolle als Sky-Experte über den Weltranglistendritten: „Es gab eine mentale Blockade, wie schon einige Male in diesem Jahr. Eine Sache der Psyche. Die Niederlage hat nichts mit Tennis zu tun. Er kam mit dem Druck, mit der Erwartungshaltung nicht klar.“ Gönnerhaft, aber auch irgendwie pikiert verriet er: „Momentan ist es etwas kühler zwischen uns. Es ist ja kein Geheimnis, dass er auf meinen Rat nicht hört.“

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